„Ich lass‘ mir meine Freiheit nie wieder nehmen“ mit Ilko-Sascha Kowalczuk
In der vierten und letzten Episode „Wo die Hunde waren“ empfängt Betterov den Geschichtswissenschaftler, Autoren, DDR-Experten und DDR-Zeitzeugen Ilko-Sascha Kowalczuk. 1967 in Ostberlin geboren fing er in Jugendjahren an, mit dem Realsozialismus zu fremdeln. Als Ilko dreiundzwanzig war, fiel die Mauer. Er wird nicht müde zu betonen, dass die meisten DDR-Bürger:innen damals abwartend hinter der Gardine standen, während eine kleine, mutige Minderheit für ihre Freiheit kämpfte.
Jetzt anhören auf:
Spotify, Apple Podcasts, Deezer und per RSS-Feed
Über „Wo die Hunde waren“
„Wo die Hunde waren – Flucht, Trauma, DDR“ ist ein vierteiliger Podcast, den der Musiker Betterov aka Manuel Bittorf in Zusammenarbeit mit Musikjournalist Alex Barbian und DIFFUS realisiert hat. Im Zentrum des Projekts steht die Auseinandersetzung mit Betterovs ostdeutscher Herkunft und systembedingten Traumata. „Wo die Hunde waren – Flucht, Trauma, DDR“ ist also kein Musik-Podcast, sondern ein dokumentarisches und erzählerisches Format, das Raum für Perspektiven schaffen will, die bis hierhin oft ungehört blieben. Deshalb kommen in Episode 2, 3 und 4 Gäste mit eigener, individueller DDR-Vergangenheit zu Wort – Menschen, die aus diesem System geflüchtet sind, in ihm inhaftiert oder von ihm manipuliert wurden.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.