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Producer-Legende Steve Albini ist gestorben

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Steve Albini gilt als Underground-Ikone: Er war nicht nur Frontmann von Bands wie Shellac und Big Black, sondern stellte auch im Studio immer wieder unter Beweis, dass er ein gutes Gespür für alternative Hits hatte. Bekannt wurde Albini, der 1962 in Pasadena geboren wurde, als Produzent von Alben wie „In Utero“ von Nirvana und „Surfer Rosa“ von den Pixies. Das Besondere an seiner Arbeit: Albini selbst sah sich nicht als Produzent, sondern explizit als „Toningenieur“. Seiner Ansicht nach hätte die Leitung von Aufnahmesitzungen durch Produzenten oft Platten zerstört, während die Rolle des Toningenieurs darin bestünde, Soundprobleme zu lösen und nicht die Kontrolle der Künstler:innen über ihr Produkt zu bedrohen.

Plötzlicher Tod

Jetzt haben Mitarbeiter:innen seines Tonstudios Electric Audio eine traurige Meldung veröffentlicht: Steve Albini ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Eigentlich wollte Steve Albini mit seiner Band Shellac noch in diesen Mai das erstes Album seit zehn Jahren veröffentlichen. Nach eigenen Angaben war Albini an etwa 1500 Produktionen beteiligt. Nur die wenigsten erschienen bei großen Plattenfirmen.

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