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RAPK reagieren auf Kritik nach 1. Mai-Auftritt

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RAPK reagieren auf die Kritik rund um ihren Auftritt bei der Revolutionären-1.-Mai-Demo in Berlin. Das Kreuzberger Trio erklärte in einem Interview mit der taz, die Verzögerungen der Demonstration durch ihr Konzert kritisch zu sehen und künftig Konsequenzen daraus ziehen zu wollen. In sozialen Netzwerken war zuvor diskutiert worden, ob Musikacts auf der Demoroute zur „Eventisierung“ des Protesttags beitragen würden.

Die Gruppe betonte, Protest und Kultur dürften sich nicht ausschließen. Musik solle politische Inhalte zugänglich machen und Menschen verbinden, jedoch nicht Demonstrationen behindern. Zusätzlich kündigten sie an, zukünftige Soli-Konzerte räumlich wieder stärker von Demonstrationen zu trennen. Trotzdem verwies das Trio darauf, bereits während der Veranstaltung versucht zu haben, den Weg für den Demonstrationszug freizuhalten.

Auch auf Instagram posteten RAPK zur Demo. Hier entschuldigen sie sich bei den Demonstrationsteilnehmer:innen für die Situation rund um ihren Auftritt und räumen ein, die Planung auf der Oranienstraße unterschätzt zu haben. Gleichzeitig erklärten sie, man habe mit der Aktion das Depot2 unterstützen wollen und teile politisch viele Inhalte der Menschen auf der Straße.

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