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Rapkreation zeigen in „Gare du Nord“ ihre melancholische Seite

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Tagged: RAPK

Der Berliner Rap-Untergrund brodelt und gedeiht. Ein Paradebeispiel für diese Entwicklung ist die Kreuzberger Crew Rapkreation, welche sich in den letzten Jahren immer mehr Anhänger:innen erspielte und letztes Jahr mit einigen starken Singles, wie beispielsweise „Paris“, „Kein Sign“ oder etwa „Standby“ überzeugte. Dieser Tage sind Rapkreation zurück und knüpfen mit „Gare du Nord“ an die Releases des letzten Jahres an.

Rapkreation – Gare du Nord

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„Gare du Nord“ besticht besonders durch den unkonventionellen Einsatz diverser UK-Drill Elemente, welche normalerweise als Garanten für neuzeitliche Rap-Banger fungieren. Doch RapK nutzt die schwingenden Bässe aus Übersee, um eine getriebene und doch melancholische Stimmung zu erzeugen, die komplementär zu den nachdenklichen Lyrics der beiden Rapper passt. Textlich bewegt sich „Gare du Nord“ schemenhaft im Feld der Bahnhofsmetaphorik. Auch nach mehrmaligem Hören wird allerdings nicht unbedingt klarer von welcher konkreten Ausgangssituation die Rede ist. Fest steht, dass es um die Liebe, oder vielleicht sogar das Ende einer Beziehung geht: „Du bleibst die Königin vom Block / So hoch wie du war keine / Sag‘ ich dir nicht oft, seh die Bahn, wie sie da kommt / Du steigst grade in’n Wagon / Und du bist weg, vergessen, haha / Ja so is‘ es tut schon weh, fühl mein’n Körper, meine Wehen / Glaub es gibt kein Wiedersehen“.

Doch auch abseits dieser kryptischen Worte ist „Gare du Nord“ ein interessanter Song, denn in einigen Adlibs verstecken sich Referenzen an „Blinded by the Lights“ von The Streets, womit ein weiterer Bezug zum Vereinigten Königreich hergestellt ist. Der neue Song von Rapkreation stellt übrigens den Auftakt zu ihrem neuen Tape „GPS“ dar, welches uns schon am 4. Juni um die Ohren fliegen wird. Ob sich die UK-Prägung durch das ganze Tape zieht, bleibt allerdings gespannt abzuwarten. 

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