Razz besingen in ihrem neuen Song das Gefühl von Machtlosigkeit
„Wer wollen wir als Band sein und wofür wollen wir stehen? Wie möchten wir unsere Erfahrungen musikalisch umsetzen?“ – Früher oder später kommt wohl jede Band an einen Punkt, an dem sie sich genau diese Frage stellt. Für die Jungs von Razz tritt dieser Zeitpunkt im Jahr 2018 ein. Nach etwa sechs Jahren Bandgeschichte, zwei Albumveröffentlichungen, Shows auf internationalen Festivalbühnen, dem Lollapalooza oder Hurricane sowie eigenen internationalen Headline-Tourneen hat sich das Quartett zu einer der spannendsten Indie-Bands Deutschlands entwickelt – alles in einer rasend schnellen Geschwindigkeit. Doch wie die gemeinsame Zukunft von Niklas, Christian, Steffen und Lukas aussieht, steht noch in den Sternen. Also machen sich die vier vor etwa zwei Jahren auf den Weg in die Hauptstadt und beschließen hier ihren existenziellen Fragen nachzugehen. In dieser Zeit lernen Razz auch die Produzenten Fabian Langer und Dennis Borger kennen, mit denen die Band beschließt, ihren Sound umzukrempeln. Wie ihr Vorhaben klingt, verrät uns nun ihre aktuelle Single „1969 – Conrad“. Inspiriert durch die Zeit der Corona-Pandemie, in der sich Fake-News wie Lauffeuer verbreiteten, legen Razz ein musikgewordenenes Gefühl von Machtlosigkeit vor. „Es ist erschreckend zu sehen, wie sich einige Menschen auf unseriöse Quellen verlassen, ohne diese zu hinterfragen und von Verschwörungstheorien in den Bann gezogen werden. Die Tatsache, dass ein Virus so sehr zur Spaltung der Gesellschaft beitragen kann, ist beängstigend.“, so Sänger Niklas Keiser. „1969 – Conrad“ bietet genau dieser Einstellung eine Plattform, gebaut aus organischen Klängen und sphärischen Synthies und steht stellvertretend für die mitreißende musikalische DNA der Wahlberliner.
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