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Reezy erschließt auf „Weisswein & Heartbreaks“ neue Soundwelten

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Kürzlich erschien mit „Weisswein & Heartbreaks“ das zweite Studioalbum von Reezy. Auch wenn das berüchtigte zweite Album vielen KünstlerInnen um einiges schwerer fällt als das Debütprojekt – da in den meisten Fällen die Karten neu gemischt und der Druck von außen anders verteilt ist – scheint der Frankfurter während der Produktion von „Weisswein & Heartbreaks“ auf keinerlei Probleme gestoßen zu sein. Über dreizehn Anspielstationen erweist sich das Album als ein vielseitiger und abwechslungsreicher Querschnitt von Reezys stark ausgeprägten Talenten, sowohl auf Producer- als auch auf Songwriter-Seite. Toplines, die sich schneller im Ohr verkeilen als einem recht ist, Produktionen, die von tanzbarem Clubsound über herzzerreißendem RnB mühelos in zeitgeistigen Rap-Brechern münden, nur um einen wieder auf ruhige und introspektive Lyrics landen zu lassen. Auch wenn sich Reezy beim Thema Frauen und Liebe stellenweise zu bekannten Rap-Plattitüden hinreißen lässt, schafft er es häufig auf eine bemerkenswerte Art und Weise, Werte für die jungen HörerInnen zu vermitteln, die über Instagram-Fame und Reichtum hinaus gehen. Tatsächlich gibt es mit „Frau von Welt / No Cap“ sogar so etwas wie einen „Anti-Fckboy“-Song: „Vielleicht hast du ein paar Frauen, aber glaub mir du bist ein Clown (…) Viele wollen ihr schreiben, viele wollen da rein. Doch das Leben ist zu hart, sie fällt niemals auf dich rein, auf dich rein, auf dich rein“*. Abschließend sollte man bemerken, dass „Weisswein & Heartbreaks“ der Referenz an das ikonische Kanye West Album „808s & Heartbreaks“ aus 2008 erstaunlich gerecht wird. Die Kombination aus Produzent, Rapper und Sänger, die Reezy in sich vereint, zahlt sich für alle Sound-Aficionados jedenfalls vollends aus.

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