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Rock am Ring 2023 mit Die Toten Hosen, Juju, Machine Gun Kelly, Badmómzjay u. v. a.

Posted in: NewsLive

Alle Jahre wieder kann man die Uhr danach stellen: Rock am Ring haut die erste Bandwelle raus, drei Sekunden runterzählen und dann, zack! Erster Post: „Was hat das denn mit Rock zu tun ???!!!111!!!!!!“ Eigentlich ist es fast ein wenig niedlich, wie dann immer die Rock-Traditionalisten (bewusst nicht gegendert), um die Deutungshoheit buhlen und dieses angestaubte Argument in den Ring führen. Als hätten nicht alles was davon, wenn ein Mainstream-Festival alt und jung, Rock und Rap, Indie und Metal zusammenbringt. Und, kleine Geschichtsstunde: Bei der Premiere des Festivals waren fucking Gianna Nannini und Chris de Burg. Was zum Henker hatten denn die mit Rock zu tun? Eben.

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Die Toten Hosen auf „geschichtsträchtigem Boden“

Kleiner Exkurs und eine Einladung, dieses „Rock“ im Names um Himmels Willen nicht wörtlich zu nehmen. Oder es eher mit Blick auf den Festivalspirit zu lesen. Kommen wir zum Wesentlichen: Die erste, üppige Bandrutsche ist draußen und setzt zumindest an der Spitze auf Altbewährtes. Die Toten Hosen werden 2023 nur zwei große Konzerte spielen: am Ring und im Park. Das ist irgendwie naheliegend, denn die Hosen haben massig History mit den Festivals und Campino hat die Chose sogar schon mal vor einigen Jahren mit Gips-Bein gerockt. Was ihn nicht hinderte, auf das Bühnendach zu klettern. Campino sagt dazu: „Es ist ja kein Geheimnis, dass die beiden Stätten des Zwillingsfestivals zu unseren absoluten Lieblingslocations gehören, wo wir zusammen mit den Leuten im Lauf der Jahre legendäre Schlachten geschlagen haben. Wir haben mit den Fans gerade einen fantastischen Sommer erleben können und freuen uns jetzt umso mehr, dass wir die Gelegenheit bekommen, nächstes Jahr auf geschichtsträchtigem Boden, allen, die noch eine weitere Runde mitfahren möchten genauso wie allen Neueinsteigern nochmal das volle Programm an Tote Hosen-Wahnsinn servieren können. Macht euch bereit!“

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Immerhin schon mehr Künstlerinnen als im Vorjahr

Im weiteren Line-up gibt’s viel Spannendes zu entdecken. Trotzdem müssen wir natürlich auch mal wieder auf das leidige Thema „Würstchenparade“ schauen: Hier gibt’s im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Künstlerinnen oder Acts mit weiblich gelesenen Bandmitgliedern. Und zwar aus allen Genres: Vor allem Juju und Badmómzjay werden auf den großen Bühnen punken, während sich die Ü30-Fraktion unserer Leser:innenschaft vielleicht über Evanescence freuen. Hart und clever aufs Maul gibt’s bei Arch Enemey, deren Sängerin Alissa White-Gluz eine Urgewalt ist. Gleiches gilt für Brody Dalle von den Distillers. Kleines Fazit also: Der Wille ist erkennbar, aber da geht noch a bisserl was.

Außerdem freut sich die Reaktion auf einige Weggefährten, die schon oft bei uns zu Gast waren und umgekehrt: Giant Rooks, Provinz, Mehnersmoos und K.I.Z, die den Laden sicher gut aufmischen werden. Lustig wird es sicher auch bei Tenacious D, dem Bandprojekt vom „School of Rock“-Vertrauenslehrer Jack Black.

Rock am Ring und Rock im Park werden 2023 vom 2. bis zum 4. Juni stattfinden. Tickets und alle Infos gibt’s hier (Ring) und hier (Rock, äh, sorry: Park).

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Hier noch einmal alle Bestätigungen in alphabetischer Reihenfolge:

Apache 207
Arch Enemy
Architects
AViVA
Badmómzjay
Boy Bleach
BoySetsFire
Bury Tomorrow
Carpenter Brut
Charlotte Sands
Dead Sara
Die Toten Hosen
Employed To Serve
Evanescence
Fever 333
Finch
Giant Rooks
Hollywood Undead
Hot Water Music
Jinjer
Juju
K.I.Z
Lauren Sanderson
Machine Gun Kelly
Maggie Lindemann
Mantar
Mehnersmoos
Meshuggah
Motionless In White
NOFX
Nothing But Thieves
nothing,nowhere.
Nova Twins
Pantera
Papa Roach
Provinz
Silverstein
Tenacious D
The Chats
The Distillers
The Menzingers
The Raven Age
Three Days Grace
Touché Amoré
Turnstile
VV
Yungblud

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