Rogers erinnern sich an die „Gute alte Zeit“
Ach ja, das waren noch Zeiten! Oft erinnern wir uns gerne an die schönen alten Zeiten zurück! Nur in der Vergangenheit zu schwelgen, bringt natürlich nichts, aber diese Momente verdienen eben auch eine Lobeshymne. Für eine Band wie die Punk-Rocker von Rogers, die schon seit den 2000ern aktiv ist, gibt es da sicherlich genug Erfahrungen, die man in so einem Song verewigen kann – wie sie mit „Gute alte Zeit“, der vierten Single zu ihrem kommenden, neuen Album bestätigen.
Ein Liebeslied an die Zeit
Wie der Titel es erahnen lässt, handelt es sich bei „Gute alte Zeit“ um einen sehr nostalgischen Song. Schon im Gitarrenriff schwingt diese leichte Wehmut mit, die im Text explizit ausgedrückt wird. Gedanken an eine Zeit an der Schwelle vom Kind zum Erwachsenwerden, um die sich die Momente scharen, die noch lange nachhallen. „Zu jung für die Altstadt, aber die Weste längst nicht mehr weiß“, fasst Sänger Chri es treffend zusammen. Zeilen wie „Du wirst mir fehlen und die Narben werden nie verheilen“ klingen, als würde man in einem x-beliebigen Liebeslied einer Person nachtrauern, sie richten sich aber an die Zeit selbst.
Im Musikvideo sieht man Chri und den Bassisten Artur als Jugendliche, Freunde, die prägende Erfahrungen machen: Alkohol klauen, Steine schmeißen, im Einkaufswagen durch die Innenstadt brettern. Und dann am Ende Shots davon, wie sie jetzt aussehen und an den gleichen Orten stehen.
„Die beste Zeit war und ist immer jetzt“
Rogers sind aber keine verdrießlichen „Früher war alles besser“-Trauerklöße, sondern wissen, dass jeder Moment auch jetzt noch zur guten alten Zeit werden kann. Die Band sieht den Song daher als „Liebeserklärung an unser Leben. Unsere anfänglichen Jahre als Freunde und Band, auf die wir dankbar zurückblicken, sowie auf alles, was wir gemeinsam erleben durften und werden. Denn die beste Zeit war und ist für uns immer jetzt.“
Rambazamba, Randale, Rogers
Mit „Rambazamba & Randale“ veröffentlichen Rogers am 14. April ihr nunmehr fünftes Album. Darauf erwartet uns der Trademark-Rogers-Sound aus energetischem Punk, stadionreifen Melodien und gesellschaftspolitischen Messages.
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