„Same shit, different day”: Newcomer Baci liefert mit „SSDD“ einen stimmgewaltigen Statusbericht aus Köln
Acht Monate Funkstille: Kein Instagram-Bild, keine neue Single und (natürlich auch der anhaltenden Pandemie geschuldet) keine Liveauftritte. Doch jetzt ist der Kölner Newcomer Baci zurück und präsentiert mit seiner aktuellen Single „SSDD“ einen stimmgewaltigen Statusbericht aus Köln. Doch erst mal zurück auf Anfang: In den 90er-Jahren wird der deutsch-kroatische Künstler mit der souligen Singstimme in Köln geboren und durch eine bunte Mischung aus HipHop, New Jack Swing, Jazz und Soul musikalisch sozialisiert. Dass dementsprechend Heavy D., Steve Wonder und Aaron Hall zu seinen Vorbildern gehören, hört man auch seinen bisherigen Veröffentlichungen an. Insbesondere Baci’s Single „Mama“ (2019), die eine gefühlsbetonte Liebeserklärung an die wohl wichtigste Person in seinem Leben, seine Mama ist, verdeutlicht mit ihrem orchestralen Instrumental die Energie, die in Baci Musik steckt und stellt seine soulige Singstimme in den Fokus. Im selben Jahr unterschreibt der Nachwuchskünstler übrigens auch bei Letzte Wölfe, dem Plattenlabel von Kontra K und erhält somit die Möglichkeit, den Berliner nicht nur auf seiner Arena-Tour zu supporten, sondern auch stimmlich einen eindrucksvollen Feature-Part zum Nummer-1-Album „Vollmond“ beizusteuern. Jetzt – acht Monate und tagelange Studio-Sessions später – erscheint Baci’s neue Single „SSDD“, in der deutlich wird, dass die Singstimme des Kölners nicht nur für gefühlvolle Balladen bestens geeignet ist. „SSDD“ erzählt außerdem davon – wie der Name („Same shit, different day“) schon fast verrät – dass auch nach unzähligen Support-Auftritten und Studio-Erfahrungen des Künstlers in der Hood immer noch alles beim Alten ist. Und das heißt ja bekanntlich auch nicht immer etwas Schlechtes. Bleibt abzuwarten, ob sich der Newcomer nach seiner aktuellen Veröffentlichung wieder in eine kreative Arbeitsphase stürzt oder uns von nun an regelmäßiger mit neuer, genreübergreifender Musik versorgt.
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