Schlaflos in Kreuzberg: Newcomer Immi ist „paranoid“
Immi hat einen Lauf. In kaum mehr als einem Jahr hat der Rap-Newcomer aus Berlin-Kreuzberg einen bleibenden Eindruck in der Szene hinterlassen, immer ganz nach dem Motto: „Immi will die Milli“. Charakteristisch ist dabei sein fließender Wechsel zwischen tight gerappten Parts und intenstiv gesungenen Passagen – eine Stärke, die er auch auf seiner neuesten Single auspielt. Mit „Paranoid“ berichtet Immi von seinen Abgründen und Schattenseiten, von Dämonen, die ihn verfolgen und nur im Rauschzustand schweigen.
Immi – Paranoid
Immi hat sich im vergangenen Jahr von 0 auf 100 in die Playlisten von mittlerweile über 300.000 Fans gespielt, die monatlich seine Songs auf Spotify hören. Dabei mischt der aufstrebende Rapper wuchtige, moderne Trap-Produktion mit poppigem Ohrwurm-Sound und sucht mit jeder weiteren, eingängigen Hook nach dem nächsten großen Hit. Und vielleicht ist Immi mit seiner neuen Single „Paranoid“ auf einen solchen gestoßen.
Begleitet von einem synth-beladenen Beat von Blurry und Babyblue stellt uns Immi im Musikvideo sein Berlin rund um den Hotspot Kottbusser Tor vor. Wie der Titel schon nahe legt, geht es inhaltlich tief in die Psyche des Rappers: „Moruk, ich bin paranoid / Jedes Mal, wenn mein Baba mich sieht / Zu viel Pharma und Chemie / In mei’m Kopf, zu viel Drama und Krieg“. Inbrünstig schreit Immi diese Zeilen in der Hook, mit zitternder Stimme, bevor er in den Strophen durch kurvenreiche Flow-Passagen brettert und von Schlafstörungen, Verfolgungswahn, Drogenkonsum und dem Tribut dafür erzählt.
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