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schluma liefern mit „Die besten Dinge geschehen wenn du mich falsch verstehst“ unpolierten Indie aus Hamburg

Posted in: Premieren
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Was 2023 in den Fluren einer Hamburger Hochschule als experimentelles Duo aus Sänger und Bassist Lenny und Gitarrist Peter begann, hat sich mittlerweile zu einer spannenden Newcomer-Entdeckung der norddeutschen Indie-Szene entwickelt. Seit der Vervollständigung durch Pola an der Gitarre und Linus an den Drums Anfang 2024 stehen Schluma für einen Sound, der die Brücke zwischen nostalgischen 90er-Jahre-Noise-Referenzen, Lo-Fi-Ästhetik und modernem Indie-Rock schlägt. In ihrem neuen Song „Die besten Dinge geschehen wenn du mich falsch verstehst“ verbinden sie nun rockige Gitarren und eine starke Stimme mit unprätentiösen Lyrics.

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Bereits ihre erste Veröffentlichung „Starstruck“ im Januar 2026 ließ auf die Laid-Back-Attitude von Schluma schließen. Jene entspannte norddeutsche Art legen sie auch in ihrem zweiten Release an den Tag: „Die Wahrheit ist, dass Peter schlecht hört. Lenny wollte darüber einen Song schreiben, weil dabei immer die besten Witze aber auch gute Lieder entstehen.“, sagen Schluma über den Track. Es geht also um Lässigkeit und darum, auch Fehler nicht zu ernst zu nehmen. Passend dazu heißt es in den Lyrics: „Mit ein, zwei Dingen hab ich dich gestern konfrontiert / Hab das Gefühl das hat dich wenig interessiert / Doch mittlerweile weiß ich schon gar nicht mehr / Was mich an dir stört, stört mich bei mir noch viel viel mehr.“ Und im Refrain: „Du schaust gern bei mir vorbei / Ziehn uns ne Panzerdoku rein / Glaub ich schlafe langsam ein / Aber is doch auch egal“.

Schluma: Trotz Missverständnissen zusammen fernsehen

Der Videoclip nach dem Konzept von Lennard Hirschgänger erweckt den Eindruck, als würde man zusammen mit Schluma einen faulen Sonntag verbringen. So sieht man Pola und Lenny knappe 1:40 Minuten lang zwischen leeren Mate- und Bierflaschen in einem verrauchten Kellerraum – mal ekstatisch tanzend, mal apathisch auf der Couch fläzend. Zwischendurch machen sie Kaugummiblasen und sich über einen Knabbermix her. „Für das Musikvideo haben wir uns einen Tag ins Indra auf die Couch gesetzt und Chips gegessen. Zu sehen ist jetzt genau das, was der Song auch beschreibt: Dass man trotz Missverständnissen ganz gut zusammen fernsehen kann.„, erklärt die Band die Szenerie. Sie erzählen, eine Doku über Panzer haben sie dabei zwar nicht geschaut aber ist doch auch egal. Am Ende fühlt sich nämlich alles andere am Song und Video außerordentlich authentisch an.

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