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Schwester von Lorde: Indy macht schillernden Glitzer-Pop

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Wie ist das, wenn im Kinderzimmer nebenan ein Popstar lebt? Was wie der Plot eines 2000er Disneyfilms klingt, ist der Titel von Indys zweiter EP. India Yelich-O’Connor ist die jüngere Schwester von Ella Marija Yelich-O’Connor, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Lorde. Dass auch Indys Leben sich schlagartig geändert hat, als ihre Schwester als 15-jährige der ganzen Welt bekannt wurde, verarbeitet sie auf ihrer zweiten EP „Fame Is A Bedroom“.

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Als Schwester eines Popstars aufzuwachsen, während die ganze Welt zuschaut und dabei trotzdem diesen einzigartigen Geschwisterbund zu haben, verarbeitet Indy auch auf dem Song „Idol“: „We’ve got the same hands, but I’ve got my own scars / All the late-night talks, I know they healed us“. Lorde ist aber bei weitem nicht Thema der gesamten EP. Auf fünf Songs verarbeitet die 26-jährige Frustration über Freundschaften, die auseinanderbrechen, das Weiterleben nach einer Trennung und Selbstfindung. Ein Coming-of-Age-Album mit einem ganz eigenen Sound. Genau das Richtige für Fans von Olivia Rodrigo oder Gracie Abrams.

Indy: Eine emotionale Pop-EP über Selbstfindung und Veränderung

Nach zwei veröffentlichten Gedichtbänden erschien 2023 Indys erste EP „Threads“, die verträumter und vorsichtiger als ihre Nachfolgerin klingt. „Fame Is A Bedroom“ wirkt klarer, persönlicher und so, als würde Indy genauer wissen, was sie sagen möchte. Es gibt mehr Synths, mehr elektronische Gitarren und die Songs erzählen alle eine ganz klare Geschichte. Im Ganzen so, als würde die Neuseeländerin, die mittlerweile in New York lebt, im Verlauf des Albums mehr und mehr „ja“ zu sich selbst sagen.

„Fame Is A Bedroom“ ist der Soundtrack für nächtliche Cab-Fahrten durch New York (wenn auch nur in der Fantasie), Herzschmerz und die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens. Die EP zeigt, dass Indy ihren ganz eigenen magischen Pop-Sound gefunden hat.

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