Sebastian Madsen startet Solo-Projekt mit Hilfe von Drangsal
„Sei du selbst!“, ein Spruch, den jede:r mit absoluter Sicherheit schonmal auf irgendeiner Postkarte oder in einer Geburtstags-SMS gelesen hat. Doch ehrlicherweise ist das meist leichter gesagt, als getan – besonders in einer Welt, in der man theoretisch alles und jede:r sein kann. Sebastian Madsen, der seit 18 Jahren Sänger der erfolgreichen deutschen Rockband Madsen ist, hat sich den Kalenderspruch zu Herzen genommen und ist jetzt einfach mal nur er selbst – ganz ohne Band.
Corona macht’s möglich!
Unter seinem Klarnamen Sebastian Madsen beginnt der Sänger- und Songschreiber heute mit der Veröffentlichung seiner Single „Sei nur du selbst“ seine Solokarriere – ein Traum, den er sich schon seit einer ganzen Weile erfüllen will. „Ich wollte schon lange ein Album machen, das meine Begeisterung für Musik abseits von Madsen widerspiegelt“, erklärt Sebastian Madsen. „Ich möchte mich gerne langfristig auch als Solokünstler zeigen und Konzerte mit einer großen Live-Besetzung inklusive Background-Gesang und Bläser-Ensemble spielen.“
Den Grundstein für das Soloprojekt legte mehr oder weniger die Pandemie. Zwischen Corona-Frust, Langeweile und Liebeskummer entstehen erste Ideen für ein Solo-Album, das nun schon im Herbst dieses Jahr erscheinen wird. Als ersten Vorboten daraus veröffentlicht der Madsen-Frontmann heute seine erste Singleauskopplung „Sei nur du selbst“.
Kann ich deine Nummer haben?
Ganz allein bleibt der aus dem Wendland stammende Musiker aber nicht: An seine Seite gesellt sich der Wahlberliner Drangsal, dessen Schaffen Sebastian Madsen schon lange verfolgt: „Ich bin schon lange Fan davon, was Drangsal macht, kannte ihn aber gar nicht. Nachdem ich mir über Freunde seine Nummer besorgt und ihm geschrieben hatte, rief er mich an und meinte ‚Egal, was du fragst, ich sage auf jeden Fall ja‘. Das hat mich total gefreut.“ Und Drangsal ist ja schließlich dafür bekannt, gern „Ja!“ zu sagen.
Musikalisch reiht sich „Sei nur du selbst“ mit seinem Bläser-Arrangement irgendwo zwischen Soul und Pop ein und schwebt dabei tänzelnd leicht vor sich hin – auch wenn Sebastian Madsen und Drangsal hier schnell zu der Erkenntnis kommen, dass das gar nicht mal so leicht ist.
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