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„Shhhhhh, Hör zu“: Ansu bittet um Ruhe

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„Shhhhhh, Hör zu“, denn Ansu hat was zu sagen. Mit „HÖR ZU“ veröffentlicht der gefeierte Rap-Newcomer in diesen Tagen seinen ersten Song im neuen Jahr und bestätigt seinen Status als „Artist to watch 2021“. 

Schon seit 2018 macht er mit Single-Veröffentlichungen regelmäßig auf sich aufmerksam. So landete er mit „In meiner Gegend“ Anfang des letzten Jahres einen waschechten Untergrund-Hit und schilderte, welche Welten in seinem Hamburger Stadtteil St. Georg aufeinandertreffen: Drogen und Prostitution stehen dem Anzugträgertum und Business gegenüber. „In meiner Gegend siehst du Junkies, die sich Spritzen geben. Hundert Meter weiter siehst du Geschäftsmänner, die über Businessplan reden.“

Im Mai 2020 folgte dann sein Debüt-Tape „Assoziativ“, auf dem er schonungslos und gleichzeitig technisch versiert über seine Zukunftsvisionen und Lebensumstände rappte. Mit Zeilen wie „schon wieder Kontrolle durch die Polizei. Na klar hab ich nichts dabei. Verhalte mich nicht mal ein bisschen verdächtig, egal, die Hautfarbe reicht“, thematisierte er außerdem Racial Profiling durch die Polizei und machte deutlich, was Schwarze Menschen in Deutschland täglich erfahren.

ANSU – HÖR ZU

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Ein weiteres Brett liefert Ansu nun mit „HÖR ZU“ ab. Die Single besticht vor allem mit einem von Cato produzierten brachialen und unterkühlten Soundbett, in dem wabernde 808s genauso Platz finden wie fiebrige Klaviermelodien und flehende Backingvocals. Gepaart mit rauer Stimmgewalt entsteht in „HÖR ZU“ eine bedrückende und düstere Atmosphäre, die Ansu jedoch besten zu Gesicht steht.

Neben unerschütterlichen Adlibs und der absoluten Bildgewalt des Musikvideos zu „HÖR ZU“ sollte hierbei außerdem nicht der künstlerische Kniff Ansus unerwähnt bleiben. Denn nach knapp eineinhalb Minuten Laufzeit macht der Hamburger nicht nur stimmungs- sondern auch Flow-technisch eine 180-Grad-Wendung und bricht aus der vorherigen Song-Struktur – eine erfrischende Abwechslung, die Ansus Gespür für Rhythmik, Flow und Klänge erneut herausarbeitet.

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