Shootingstar Powfu veröffentlicht Musikvideozu „stay4ever“ im Coming-Of-Age-Stil
Regelmäßigen TikTok-NutzerInnen dürfte Powfu definitiv ein Begriff sein. Falls nicht, dann ertönt wahrscheinlich spätestens bei den Lyrics von “death bed (coffee for you)” – “Don’t stay awake for too long / Don’t go to be / I’ll make a cup of coffee for your head / I’ll get you up and going out of bed – die träumerisch säuselnde Melodie des Internet-Hits im Ohr eines jeden Millennials. “coffee“ ist ein typischer Bedroom-Pop-Track, der 2017 von der britischen Singer-Songwriterin Beabadoobee veröffentlicht wird, allerdings erst drei Jahre später seinen viralen Durchbruch feiert. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt dem Kanadier Powfu zu verdanken, der den Song sampelt, seine Neu-Interpretation unter dem Namen “death bed (coffee for you)” rausbringt und damit die Herzen der TikTok-Community höherschlagen lässt. Nun meldet sich der Shootingstar aus Kanada mit einem weiteren Duett zurück und präsentiert sphärischen Lo-Fi-Rap. „stay4ever“ heißt das zweieinhalbminutige Klavierstück, das durch die Kombination aus treibenden Rap-Parts, einem emotionalen Text, einer melancholisch klingenden Hook und den vom HipHop-Produzenten Mounika entwickelten Lofi-Indie-Beats zu einem zeitgemäßen Bedroom-Pop-Duett wird. Welche weibliche Künstlerin der Nummer ihre Verletzlichkeit verleiht, behält der 21-Jährige allerdings für sich. Für das Musikvideo im Coming-Of-Age-Stil wird Isaiah Faber aka Powful Teil einer rührseligen Lovestory, die nicht eindeutiger nach amerikanischem High-School-Film aussehen könnte und bleibt seinem Image damit absolut treu.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.