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„Sicher“: Ansu kommt mit Boom Bap und Battle-Attitüde 

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Tagged: Ansu

Ansu kommt aus Hamburg und das macht er gern in seinen Texten deutlich. So auch in seiner aktuellen Single „Sicher“. Hier bekommt die Stadt aber eher ihr Fett weg – zumindest der Hamburger Stadtteil Eppendorf. Jogginghosen und Hoddies findet man hier vergeblich, denn Eppendorf ist High Class, elitär, bling bling. Jemanden wie Ansu schaut man hier eher von oben herab und mit Vorurteilen behaftet an.

Ansu – Sicher

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Doch nicht nur Hamburg-Eppendorf kann sich von Ansu in seiner neuen Single „Sicher“ einiges anhören. Auch Rap-Kollege – und natürlich im gewissen Maße auch Wegbereiter Marteria – muss einstecken. So heißt es in „Sicher“: „Du hörst Marteria und fühlst dich todes Hip-Hop, ah / Willst Session machen und fragst, ob jemand mitkommt / Aber keiner hat mehr Bock auf kiffen, rauchen, feiern!“. Gekonnt versteckt Ansu mit seiner aufmüpfigen Attitude darin eine Referenz an einen von Materias erfolgreichsten Songs „Kid (2 Finger an den Kopf)“ und macht dem Rostocker seinen Ruf als Rapper streitig. 

Obwohl wir sonst einen sehr frischen und modernen Sound von Ansu gewohnt sind, klingt „Sicher“ ungewohnt nach Boom Bap und US Hip-Hop der 90er-Jahre. Gepaart mit den teilweise Battle-lastigen Lines und einer angriffslustigen Ader klingt „Sicher“ erfrischend untypisch für den aktuellen Zeitgeist und zeigt eine Seite von Ansu, von der wir in Zukunft gerne mehr sehen können.

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