Sind das die Stars von Morgen? Die 28. BANDPOOL Generation der Popakademie Baden-Württemberg steht fest!
Der Bandpool der Popakademie Baden-Württemberg hat seine 28. Bandpool Generation gewählt. Ziel des Bandpools ist es, die Basis für den Einstieg in das professionelle Musikbusiness zu bilden, ohne dafür an der Popakademie studieren zu müssen. Eine Art Crash-Kurs also!
Über einen Zeitraum von 18 Monaten werden in der 28. Bandpool Generation die Acts laela, Ein Rosenkavalier, LISÆ, Absteige, LISABETH, Tusker und KARGO gefördert. In Workshops und individuellen Coachings werden die sieben Newcomer:innen in den Bereichen DIY-Release-Management, Musikrecht, strategisches Marketing, Live-Performance und sogar dem Umgang mit Hate Speech fit gemacht. Außerdem soll die Sichtbarkeit der Acts gesteigert und Kontakte zu einem Branchennetzwerk geknüpft werden, das normalerweise schwer zugänglich ist.
Das ist die 28. BANDPOOL Generation!
laela: Mit ihrem Song „Fremde Stadt“ hat die Wiener Newcomerin laela 2025 bereits einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Außerdem stand sie schon als Voract für Carla Ahad und Elimako auf der Bühne.
Ein Rosenkavalier: Der Musiker aus Köln bezeichnet sein Genre als „Indie Schlager“. In seiner Instagram-Bio steht: Stürmer beim 1.FC Hoffnungsvoll. Mit Titeln wie „Fundbüro“ oder „Rennrad“ beweist er zwischen schmissigen Synthie-Sounds und kitschig-schönen Lyrics, dass auch seine Musik auf jeden Fall dazu passt.
LISÆ: Das Duo aus Tübingen verpackt queerfeministische Texte auf catchy Beats und melodische Instrumentals. Seit 2024 treten die beiden mit wütenden, zärtlichen und empowernden Texten gegen das Patriarchat auf.
Absteige: Die geheimnisvolle NNDW-Künstlerin Absteige, verrät in ihrer Spotify-Biografie nicht mehr als: „Ich küsse Autodächer.“ Songs der Darmstädterin wie „Schnee“ oder „Tanz mit mir“ sind karg, kühl, mysteriös und wunderschön.
LISABETH: Seit Lisabeth fünf Jahre alt ist, schreibt sie Songs und Geschichten. Inzwischen sind aus diesen Geschichten nachvollziehbare Songs für die Gen Z geworden, an denen sie gemeinsam mit ihrem Bruder und Produzenten Johannes Lemken arbeitet.
Tusker: Der Musiker, Sänger und Produzent Tusker aus Berlin verbindet in Songs wie „Bist du für mich da?“ Stile wie R&B, Jazz und Hip-Hop zu erfrischenden und tanzbaren Pop-Kreationen.
KARGO: Der junge Künstler aus Hannover singt moderne Hooks auf Indie-Gitarren und treibende Drums und das alles am liebsten live.
Popakademie Baden-Württemberg: Unter Druck entstehen Diamanten
Aus dem Programm sind in der Vergangenheit erfolgreiche Musiker:innen wie ClockClock, Revolverheld, Novaa, LOTTE, Provinz oder Betterov oder Kasi & Antonius hervorgegangen. Kein Wunder, denn die Auswahl der neuen Generation erfolgt in einem anspruchsvollen, mehrstufigen A&R-Prozess. Aus über 200 Bewerbungen sichtet das Bandpool-Team gemeinsam mit einer Projektgruppe aus Musikbusiness-Studierenden die Einreichungen hinsichtlich musikalischem Potenzial, visueller Identität und digitaler Strahlkraft. Die 18 stärksten Acts werden dann zum Live-Showcase an die Popakademie in Mannheim eingeladen. Dort entscheidet wiederum eine 25-köpfige Fachjury. Vertreten sind hier unter anderem Führungskräfte aus dem A&R-Bereich von Major- und Indie-Labels wie Universal, Sony oder Embassy of Music. Hinzu kommen Entscheidungsträger:innen aus dem strategischen Management, Booking und Publishing sowie renommierte Produzent:innen.
Ein Teil der 28. Bandpool Generation tritt live am 9. Juli 2026 im Berliner FluxBau bei der Veranstaltung „Bandpool goes Berlin“ auf. Auf Instagram verlosen wir 2×2 Tickets für die Show!
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