Sizarr im DIFFUS Print-Magazin: Über das verkannte Album „Nurture“
Wir freuen uns sehr, die sechste Ausgabe unseres Print-Magazins zu präsentieren! Das Heft kommt mit 128 Seiten Inhalt und mit großem, doppelseitigem Poster. Im Shop habt ihr die Möglichkeit, das Heft zu abonnieren. Damit bekommt ihr jede Ausgabe pünktlich zur Veröffentlichung nach Hause geliefert. Das neue DIFFUS Print-Magazin erscheint am 13. Mai 2026.
Wer heute über deutsche Indie-Bands der 2010er spricht, kommt an Sizarr kaum vorbei – und gleichzeitig ist die Band nach ihrem zweiten Album „Nurture“ irgendwie verschwunden. Spätestens beim Wiederhören der Platte von 2015 stellt sich deshalb die Frage: Warum hat dieses Album damals eigentlich nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient hätte? Zwischen düsteren Synths, kontrollierterem Songwriting und einem spürbaren Bruch zum Debüt steckt hier mehr, als viele im ersten Moment erkannt haben.
Nach dem gefeierten Erstling standen Sizarr plötzlich unter Druck: Erwartungen von außen, klarere Strukturen, weniger Chaos. „Nurture“ klingt dadurch verschnürter, fast erwachsener – aber auch wie ein Album, das seinen Platz erst noch finden musste. Im Rückblick wirkt genau das spannend: ein Werk zwischen Anpassung und Eigenständigkeit, zwischen dem Wunsch, verstanden zu werden, und dem Risiko, sich dabei selbst zu verlieren.

Heute, über ein Jahrzehnt später, lassen sich die Spuren von Sizarr in vielen aktuellen Indie-Acts wiederfinden. Deshalb liegt es nahe, dass „Nurture“ nie zu schwach, sondern einfach zu früh dran war. Warum das Album heute vielleicht ganz anders gehört werden muss und was Musiker wie Drangsal oder Giant Rooks über den Einfluss des Albums auf ihr eigenes Schaffen zu sagen haben, erfahrt ihr im kompletten Artikel im neuen DIFFUS Print-Magazin.
Interview: Melanie Gollin
Foto: Annekatrin Schulz
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.