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So klingt die „Neue Wiener Schule“: Freude veröffentlichen ihr Debütalbum „Salz“

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Mit großer Freude wollen wir euch heute Freude vorstellen – eine Newcomer-Band, die gerade drauf und dran ist, für sich eine eigene Nische zu erschließen: die „Neue Wiener Schule“. Hier sind große Emotionen und große Arrangements angesagt, die weder vor dem Pop, noch vor Rock-Ausbrüchen zurückschauen. Dabei darf man sich auch mal dem Pathos und Drama hingeben – Hauptsache es wird nicht belanglos oder halbherzig. Auf dem neuen Debütalbum „Salz“ funktioniert dieses Rezept schon sehr gut.

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Von Freude, Angst und Gier

Freude heißen Freude, weil ihr Sänger wirklich so heißt: Clemens Freude. Seit 2020 veröffentlicht er mit seiner Band Musik und veranstaltet Benefizkonzerte wie im Rahmen von #YesWeCare. Überhaupt liegen ihm seine Mitmenschen am Herzen: Vor der Musik war Clemens Rettungssanitäter und die drastischen Erfahrungen aus dieser Zeit nimmt er mit, wenn er Songs schreibt. Gleich mit der Debütsingle „Sabine“ haben Freude so in ihrer Heimat erste Wellen geschlagen.

Auf Albumlänge zeigt die Band nun, dass auch noch weitere Gefühle als Schmerz und Leid in ihrem Spektrum liegen. Genau genommen setzt sich jeder Song auf „Salz“ sogar ganz konkret mit einer Emotion auseinander. In der krachenden Vorab-Single „Vor die Hunde“ geht es um die Angst, die anschließende „Dämmerung“ lullt uns mit sanfter Glückseligkeit ein und „Kaufen“ handelt – natürlich – von der Gier. 

Auch ganz abgesehen von Clemens’ poetischem Songwriting klingt die Band ziemlich erfrischend. Das liegt vor allem daran, dass man sich gar nicht erst bemüht, sich irgendwelchen Trends anzubiedern, sondern statt den immergleichen NNDW-Type-Beats einen zeitlosen Indie-Entwurf präsentiert. Der schlägt dann mal Richtung Pop und AC-Radio raus, wie bei „Teelicht“, nimmt bei „Müde“ die Form einer Slow-Dance-Ballade an oder gibt sich auf „Empathie verloren“ Prog-Rock-Ausbrüchen hin. Wer von Clemens Freudes direkter Lyrik angefixt ist, kann übrigens noch tiefer in den Kosmos von „Salz“ einsteigen: Zum Release gibt es seinen gleichnamigen Debütroman, den der Sänger als „textlich lange Version des Albums“ bezeichnet. 

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