Empfehlung des Tages: Olivia Dean – What Am I Gonna Do On Sundays
Trennungsschmerz vergeht nicht von heute auf morgen und dass dieser Prozess meist mehrere Wochen und Phasen andauert, ist auch Olivia Dean mehr als bewusst. Auf ihrer kürzlich veröffentlichten zweiten EP „What Am I Gonna Do On Sundays?“ wirft die 21-Jährige einen gefühlvollen Blick auf das traurige Ende einer Beziehung und bringt diesen in herzergreifenden Lyrics wortgewandt zu Papier. Gepaart mit Deans warmer und voller Stimme und den Producer-Skills von Felix Joseph entsteht eine Song-Sammlung, die jede einzelne Phase des Trennungsschmerzes eines jeden widerspiegelt. „Es gibt einen traurigen und sehnsüchtigen (What Am I Gonna Do On Sundays?), einen beschwingten Herzschmerz-Song (The Hardest Part), einen verwirrten und unentschlossenen (Out) und einen konfrontativen, wütenden (Echo). Ich wollte alle Aspekte abdecken.“, erklärt die Ostlondonerin. Dass ihre Vorliebe zur Motown-Ära auch ihr eigenes Schaffen beeinflusst, symbolisieren die zeitlosen und trotzdem modernen Pop-Songs, die ohne leichte Einflüsse aus Soul, Jazz und RnB vermutlich nicht von dieser verzaubernden Wärme umhüllt wären, die wir auch dem Song „What Am I Gonna Do On Sundays?“ anhören können: „What am I gonna do on Sundays? / You’d throw the curtain wide / And I wouldn’t mind the sky of only clouds / Sheltering in that subway / We proper painful laugh / And see how long we make a tenner last.” Statt sich als emanzipierte und selbstständige Frau, die sie ist, zu brüsten, ist es Olivia auch heute noch extrem wichtig, romantische emotionale Songs mit großen Gefühlen zu schreiben und damit die Herzen ihrer ZuhörerInnen aufleuchten zu lassen.
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