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Songempfehlung: Seinabo Sey – I’m Just Mad (Bitch)

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Tagged: Seinabo Sey

Wer wissen will, wie das Paradies klingt, der ist ab sofort dazu eingeladen, mit Seinabo Seys aktueller EP „Sweet Life“ eine knapp zehnminütige Tour durch das himmlische Traumland zu wagen. Mit ihrem vor etwa einem Monat veröffentlichten vier Tracks starken Tape entführt uns die schwedisch-gambische Sängerin nämlich ganz bewusst in sorglos-klingende Sphären, wie sie in einem Statement zu verstehen gibt: „Ich wollte eine Welt erschaffen, die wie TLCs ‚Waterfalls‘ ist, einfach ein kleines Paradies für schwarze Mädchen, wo alles in Ordnung ist und nichts ein Problem darstellt“, sagt sie. „Wir lungern alle rum und essen Früchte oder so.“

Und wieso eigentlich nicht? Wer mit so einer traumhaften Stimme gesegnet ist, der muss gar nicht viel dafür tun, um seine Zuhörer:innen in andere Welten zu entführen. Wie auf einem langsam dahintreiben Floß schippern Seinabo Seys Songs auf einer nachdenklichen Grundstimmung hin zu dem absoluten und gedankenverlorenen Freiheitsgefühl. Musikalisch drückt die Gewinnerin von insgesamt vier schwedischen Grammys diesen Vibe in einem zeitlosen R&B aus, der immer wieder von sonnengetränkten Afrobeats und Old-School-Anleihen ergänzt wird. 

Seinabo Sey – I’m Just Mad (Bitch)

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“I’m Just Mad (Bitch)” verkörpert genau diese träge, aber gleichzeitig unbekümmerte Stimmung – auch wenn sich Seinabo Sey inhaltlich etwas trotziger gibt, als die fließenden Sounds vermuten lassen. “Hell no that bitch won’t see me cry”, singt sie dabei selbstbestimmt in ihrer gemächlich-anmutenden Trennungs-Hymne. Unserer Meinung nach die perfekte Anspielstation, um sich mit der Musik von Seinabo Sey vertraut zu machen. 

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