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Sorry3000 will in „Nasenspray“ ihren süchtigen Freund und die deutsche Popmusik retten

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„kein witz: wir haben eine knebelvertrag bei @audiolithrecords unterschrieben! klar, corona nervt&3000 dinge sind wichtiger. aber wir müssen jetzt dran bleiben, trotzdem durchziehen, damit die blamage perfekt wird!,“ so kündigen Sorry3000 ihr Signing beim Hamburger Indie-Label an. Die vierköpfige Band beschreibt sich und ihren Sound selbstironisch als „trendblinden Loserpop aus Halle/Saale“, den sie nun erstmals mit ihrer Single „Nasenspray“ der Öffentlichkeit präsentieren. Auf intensiv bis nervtötendem Synthiebandsound thematisiert Stefanie Heartmann, Sängerin der Band, eindringlich das Ringen mit dem nasenspraysüchtigen Freund: „Er ist jetzt mein Patient, denn er hat sich in eine Sackgasse reinentwickelt und ich bin seine Rettung – doch es wird schwer“. Damit nimmt sie sich nicht nur einem vielleicht sekundären Beziehungsproblem an, vielmehr auch der Deutschen Popmusik. Die Lösung: Ihr trendblinder Sound weit weg vom Mainstream soll es regeln: Ein gewagtes Projekt, das beobachtet werden will.

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