Spotify-Chef Daniel Ek erntet Shitstorm von Künstler:innen
Spotify-Chef Daniel Ek hat kürzlich mit einer kontroversen Aussage ordentlich Wellen geschlagen. Auf X postete er: „Heutzutage, wo die Kosten für die Erstellung von Inhalten gegen Null tendieren, können die Menschen eine unglaubliche Menge an Inhalten teilen“.
Die Reaktionen auf diesen Tweet waren riesig und besonders besagte Künstler:innen widersprechen dem Unternehmer vehement. Die Erstellung von guten Inhalten koste sehr wohl Geld, so der Konsens unter dem Tweet. Geld, dass viele Artists aber gar nicht haben, weil Streaminganbieter wie eben Spotify nur mikroskopischkleine Beiträge an die Musiker auszahlen – selbst im Jahr aber mehrere Milliarden Euro einnehmen.
„Musik wird auch in hundert Jahren noch wertvoll sein. Spotify dagegen nicht. Es wird nur als schlechtes Beispiel für ein parasitäres Werkzeug in Erinnerung bleiben, mit dem man aus der Musik anderer Leute Wert schöpft. (oder „Inhalte“, wie einige Gauner es gerne nennen) KI wird Ihr Schicksal besiegeln“, so der beliebteste Kommentar unter dem Tweet. Dicht gefolgt von: „Künstler:innen abzocken – das Businessmodell von Spotify“.
Ek räumt Fehler ein
Mittlerweile hat Ek auf seinen Tweet reagiert und räumt eine „ungeschickte“ Formulierung ein. Er korrigiert: „Die erheblich gesunkenen Kosten für Kreativitätswerkzeuge (Mikrofone, Laptops, Kameras) haben zu einer noch nie dagewesenen Explosion des Volumens geführt, das die Menschen produzieren können. Die Kreation ist nur ein Teil der Gleichung. Mein Schwerpunkt lag auf der Erforschung des Durchhaltevermögens der kreativsten und zum Nachdenken anregenden Ideen. Das kam nicht rüber, und das liegt an mir.“
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