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„Starburster“: Fontaines D.C. kehren mit neuer Single und neuem Sound zurück

Posted in: News
Tagged: Fontaines D.C.

Fontaines D.C. sind zurück – und das fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums „Skinty Fia“. Auf besagtem Projekt weitete die Band aus Dublin den (Post-) Punk-Sound ihrer Anfänge weiter aus, erkundete Brit-Pop und irische Folklore, und schuf so das bisher anspruchsvollste, aber vielleicht auch spannendste Projekte ihrer bisherigen Karriere. In diese Marschrichtung soll es nun weitergehen: Am Mittwoch haben Fontaines D.C. ihr neues Album „Romance“ angekündigt. Als Startschuss gibt es in Form von „Starburster“ einen Song, der nach Neuanfang klingt.

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Alles neu für Album Nr. 4

Tatsächlich markiert „Romance“ eine Art Zäsur im Schaffe von Fontaines D.C.: Zum ersten Mal veröffentlichen die Iren nicht über Partisan Records, sondern über das Kult-Label XL. Für die Produktion ist, anders als bei den ersten drei Alben, nicht mehr Dan Carey, sondern James Ford zuständig, der unter anderem mit Blur und Arctic Monkeys gearbeitet hat. 

Die ersten Früchte dieser neuen, kreativen Partnerschaft gibt es nun in Form der Single „Starburster“ zu bestaunen. Das erste Lebenszeichen seit dem Soloalbum von Sänger Grian Chatten aus dem letzten Jahr ist eine echte Überraschung: Krachende, dreckige Boom-Bap-Beats, zu denen Chatten passend einen fast schon rappigen Sprechgesang anstimmt. Dazwischen immer wieder ein hektischer Atmer, ein Schnappen nach Luft – inspiriert von einer Panikattacke, die er im Londoner Bahnhof St. Pancras erlitten hatt

Beeindruckendes Musikvideo

Die perfekten Bilder zu diesem sowieso schon eindringlichen Sound, gibt es mit dem Musikvideo von Aube Perrie. Wer Angst hat, dass dieses Format langsam ausstirbt, sollte sich dringend den Clip zu „Starburster“ ansehen. Das Video verleiht dem Song eine surrealistische, psychedelische Note, wenn man Grian Chatten dabei zusieht, wie er seinen Alltag bestreitet, und dabei im Sekundentakt seine Gestalt verändert. Mal trägt er Masken, dann Perücken, eine Ritterrüstung, ein Cosplay-Kostüm – eine entfremdete Figur in einer tristen Umgebung.

Genauso faszinierend und beklemmend: Das kurze Video-Snippet zu „Romance“, das die Band gleichzeitig mit der neuen Single veröffentlicht hat. Darin sprudelt eine giftig-grüne Flüssigkeit über eine mysteriöse rote Tür, für die Fans ganz klar ein Indiz für eine neue Ära, die nun das letzte Album „Skinty Fia“ ablöst.

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Auf der Suche nach Romantik

Über das neue Album „Romance“ sagt Gitarrist Conor Deegan: „„Wir hatten schon immer diesen Sinn für Idealismus und Romantik. Jedes Album entfernt sich weiter von der Betrachtung dieser Dinge durch die Linse Irlands, so direkt wie ‚Dogrel‘. Das zweite Album handelt von dieser Distanzierung, und das dritte handelt vom Irischsein, das in die Diaspora verlagert wurde. Jetzt schauen wir, wo und was es sonst noch romantisch zu sein gibt.“

Als Inspirationen für diese Suche nach der Romantik nennt die Band den Anime-Klassiker „Akira“, sowie verschiedenste musikalische Einflüsse wie Sega Bodega, Outkast, Shygirl, A$AP Ferg und The Prodigy. Eine enorme Bandbreite, die es erstmal zusammenzubringen gilt – wir sind gespannt, ob das mit „Romance“ gelingt.

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