Symba fährt wo er will
Während er im November letztes Jahres in „Battlefield Freestyle“ erklärte, dass er so selten release weil seine Musik ein Dreigang-Menü und kein All-You-Can-Eat sei, zieht der Berliner Rapper Symba mit seinem neuen Song „Springfield“ andere Saiten auf. Statt eines aggressiven Flow-Gewitters erleben wir einen wesentlich nahbareren Symba, welcher eine regelrechte Streetlove-Hymne auf die Welt loslässt. Mit dem Autotune Effekt auf Anschlag und einer melancholischen Melodie auf den Lippen, rappt Symba über die Wichtigkeit seiner Straßenangelegenheiten: „A100, fahr wo ich will / der Beutel bleibt gelb wie Springfield / Ich bin kein Held, auch nicht morgen / Doch check die Einnahmen, nicht dich“ säuselt der Rapper schon fast. Wenn seine Releases wie die einzelnen Gänge eines Menüs bewerten würde, wäre „Springfield“ jedenfalls sowas wie die bittersüße Piemont-Kirsche auf dem Dessert. Schmeckt uns vorzüglich!
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