Hood-Berlin macht einsam – Symba zeigt sich in „Mario Run“ von neuer Seite
Dank der Playboysmafia rund um Pashanim und Symba weiß gerade ganz Deutschland, was sich in den Blocks und Hinterhöfen Berlin-Kreuzbergs abspielt. „Ravani-Drip, kein TK Maxx“, „Airwaves in den Jeans und Trikot von Zizou“ – egal, was die beiden anfassen oder sagen, es wird zum Trend oder gar zum neuen Standard. So entstand in kürzester Zeit eine riesige Welle, auf der nicht nur viele Leute mitreiten wollen, sondern die auch eine Menge Neider mit anschwemmt, wie Symba in seiner neuen Single „Mario Run“ zum Besten gibt. „Ich renne vor den Ops und wenn ich sterbe, bin alleine, ja dann sterb ich mega jung / Lauf mit Rb, hinter mir Shawties und auch Augen. Zähle Scheine, vielleicht bring’ die mich noch um“ rappt er am Anfang des Tracks und ist beunruhigt von den Augen, die auf ihn gerichtet sind. Mit „Ops“ im Nacken sucht er sein Heil in der Flucht, gibt sich aber dennoch siegessicher: „Die Testen nur aus Neid, mach das mal selber. Komm mit 20 Jungs, mir reichen meine 12“ entgegnet er. Den neuen Umständen in der Hood wird auch ein neuer Sound verpasst. Dramatische Gitarrenriffs, wummende 808s und hektische Trap-Beats untermalen Symbas Emotionen und machen den Song zu einer melancholisch melodischen Emo-Trap-Ballade, die zeigt, dass sich auch Playboys mal alleine fühlen.
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