„Synthadella“: Fan-Clips im neuen Musikvideo von Yukno
Yukno und ihr Hang zum Unkonventionellen – das ist es, was das Brüdergespann bestehend aus Nikolaus und Georg Nöhrer und ihre Musik ausmacht. Gemeinsam steht das österreichische Indie-Pop Duo vor allem für poetische, um die Ecke gedachte Lyrics und surreale Artworks. Auf ihren bisherigen Alben „Ich kenne Kein Weekend“, „Days After Tomorrowland“ und „Im Stream der Zeit“ bewiesen sie, dass sie zwar persönliche Geschichten, aber auch gesellschaftlich relevante Themen immer wieder in ihren Songs aufgreifen und diskutieren, jene aber immer wieder in verworrenen und konfusen Gewändern präsentieren.
Wie schon der rätselhafte Titel verrät, ist auch ihre neue Single „Synthadella“ da keine Ausnahme. Aber auch wenn sich Nikolaus und Georg konzeptionell gesehen treu bleiben, wagen sie sich musikalisch in elektronische Gewässer. Mit Effekten und Sounds haben Yukno zwar schon immer gern experimentiert, „Synthadella“ erkundet jedoch die Pfade auf dem Weg Richtung 90er-/2000er-Elektro-Hymnen und ist mit einem atmosphärischen Zusammenspiel aus Synthesizern und treibenden Beats extrem tanzbar.
Yukno – Synthadella
Diese Tanzbarkeit wird auch direkt auf die Probe gestellt – und zwar in dem dazugehörigen Musikvideo. Der Clip entsteht aber nicht irgendwie: Für die Fertigstellung rufen Yukno ihre Fans via Instagram dazu auf, ihnen Aufnahmen von den Augenblicken zu senden, die sie in den letzten Monaten am meisten vermisst haben. Herausgekommen ist ein Musikvideo voller Euphorie, Freude und Begeisterung: Es wird geschnorchelt, getanzt, gefeiert, demonstriert, gereist, gelacht und genossen. Und als hätte es gar nicht anderes sein können, untermauert „Synthadella“ den Zusammenschnitt mit einem derart ansteckenden musikalische Vibe, dass nur beim Anschauen die Sehnsucht nach einem unvergesslichen Sommer steigt.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.