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SZA feiert mit dem Video zu „Good Days“ ihr Debüt als Regisseurin

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Aufmerksamen LeserInnen dürfte aufgefallen sein, dass „Good Days“ von SZA bei uns letztes Jahr als Songempfehlung behandelt wurde, in dem wir den Inhalt ein wenig genauer beleuchtet haben. Knapp drei Monate nach Release bekommt der ruhige Track, welcher übrigens Platz neun in den Billboard-Charts erreichte und somit SZAs erfolgreichste Solo-Single darstellt, ein brandneues Video. Wenn man sich den Streifen zu Gemüte führt, merkt man anhand der Magic Mushroom-Metaphorik, dass sich SZA (die übrigens zum ersten Mal in der Funktion einer Regisseurin auftritt) ordentlich den Kopf bei der Konzeption und der Bildsprache zerbrochen hat.

SZA – Good Days

Auch der Ausdruckstanz der vieltalentierten Künstlerin erzählt eine Geschichte, die einen psychedelischen Touch hat, besonders in Kombination mit den dezenten Effekten. Ein weiteres wiederkehrendes Thema im Video zu „Good Days“ ist die immer wiederkehrende Pole-Stange, auf der SZA tanzt. Besonders die Szene in der sie kopfüber an der Stange hängt und ein Buch liest, spricht Bände, gerade im Hinblick auf amerikanische Stripclub-Kultur und den wenigen Möglichkeiten vieler Frauen, für ihr Studium finanziell aufzukommen.

Ziemlich genau, wie sie es mit dem Video zu ihrer Comeback-Single „Hit Different“ gemacht hatte,  in dem man ein Snippet von „Good Days“ hören konnte, liefert das Video von letztgenanntem Song ebenfalls wieder einen Teaser für einen unveröffentlichten Song namens „Shirt“. Auf diesen freuen wir uns vermutlich mindestens genau so sehr, wie die unzähligen SZA Fans, denn man merkt: SZA ist in kreativer Topform und weiß ihre Botschaft gekonnt unterschwellig in ihr Schaffen einfließen zu lassen.

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