Taylor Swift äußert sich zu den abgesagten Wien-Konzerten
Bei der Eras Tour von Taylor Swift kam es vor circa zwei Wochen in Österreich zu einem Ausfall von drei Konzerten. Grund dafür war ein geplanter Terroranschlag auf die Veranstaltungen. Am Mittwochabend teilte der Veranstalter Barrakuda Music mit: „Auf Grund der Bestätigung durch Regierungsbeamte über einen geplanten Terroranschlag im Ernst-Happel-Stadion, haben wir keine andere Wahl, als die drei geplanten Shows zur Sicherheit aller abzusagen.“
Der von der österreichischen Polizei festgenommene 19-jährige Verdächtige gestand den geplanten, islamistisch motivierten Anschlag, meldet die Tagesschau. Mit Sprengstoff und Stichwaffen habe er das Attentat geplant, um „entweder heute oder morgen sich selbst und eine große Menschenmenge zu töten“, sagte Omar Haijawi-Pirchner, der Leiter der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst im Bundesinnenministerium. Die Anschlagspläne seien entsprechend ausgereift gewesen.
Taylor Swift lässt mit Statement auf sich warten
Taylor Swift hatte sich zunächst nicht zu den ausgefallenen Konzerten geäußert, auch wenn viele Swifties ihr auf den darauffolgenden London-Konzerten, die ohne Zwischenfälle über die Bühne gingen, die tiefe Trauer über den Wien-Vorfall angemerkt haben sollen. Nun folgt zwei Wochen später, nach Ende der europäischen Eras-Tour, ihr Statement via Instagram:
„In London auf die Bühne zu gehen war ein Wechselbad der Gefühle. Die Absage unserer Wiener Konzerte war niederschmetternd. Der Grund für die Absage erfüllte mich mit einem neuen Gefühl der Angst und einem enormen Maß an Schuldgefühlen, weil so viele Menschen geplant hatten, zu diesen Konzerten zu kommen. Aber ich war den Behörden auch sehr dankbar, denn dank ihnen trauerten wir um Konzerte und nicht um Menschenleben. Ich war ermutigt von der Liebe und der Einigkeit, die ich bei den Fans sah, die sich zusammenschlossen. Ich beschloss, meine ganze Energie darauf zu verwenden, die fast eine halbe Million Menschen zu schützen, die zu den Konzerten in London gekommen waren. Mein Team und ich haben jeden Tag Hand in Hand mit dem Stadionpersonal und den britischen Behörden gearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen, und ich möchte ihnen für alles danken, was sie für uns getan haben. Lassen Sie es mich ganz klar sagen: Ich werde mich nicht öffentlich zu etwas äußern, von dem ich glaube, dass es diejenigen provozieren könnte, die den Fans, die zu meinen Konzerten kommen, schaden wollen.“
„In Fällen wie diesem bedeutet ‚Schweigen‘ eigentlich, sich zurückzuhalten und zu warten, bis man sich zu einem geeigneten Zeitpunkt äußert. Meine Priorität war es, unsere Europatournee sicher zu beenden, und ich kann mit großer Erleichterung sagen, dass wir das geschafft haben.“
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