Teddy Teclebrhan veröffentlicht mit „Nukho“ eine Liebeserklärung an Eritrea
Tedros Teclebrhan ist Komiker, Schauspieler und Musiker. Letzteres Talent wurde allerdings bisher oft von den anderen Tätigkeiten des Comedy-Genies hinter Rollen wie Antoine Burtz, Ernst Riedler und Perzy überschattet. Songs wie „Flieg, kleiner Wellensittich“, „Lohn isch da“ oder „Mona Lisa“ waren zwar verdammt catchy, aber doch immer eher mit einem Augenzwinkern zu verstehen.
Aber Teddy scheint zunehmend nicht mehr nur der Spaßvogel sein zu wollen, sondern veröffentlicht inzwischen auch ernstzunehmende Songs. Schon im Februar kam still und heimlich die sinnliche-softe RnB-Nummer „Feelings Are Feelings“ und nun geht es weiter mit einem neuen Release. „Nukho“ baut auf luftige Afrobeats, die zum friedlichen Zusammensein aufrufen und den Sommer gefühlt um ein paar Monate vorziehen.
Vor wenigen Tagen hat Teddy erst Seite an Seite mit Antoine Burtz, seiner wohl bekanntesten Figur, den Song „Ich bin aufm Sprung“ veröffentlicht. Nun lässt er den aufgesetzten Akzent und überhaupt die deutsche Sprache hinter sich und bringt mit „Nukho“ einen Song, der auf Englisch und Tigrinya getextet ist. Tigrinya ist eine der Amtssprachen in Eritrea, wo Teddy 1983 geboren wird. Als er wenige Monate alt ist, flieht seine Familie nach Süddeutschland – und der Rest ist Geschichte.
Mit „Nukho“ singt Tedros eine Ode an sein Heimatland, dessen DNA in den reduzierten Afrobeats, aber auch in den Tänzen und Gewändern im Musikvideo verwebt ist. Immer wieder singt Teddy „Ade Afrika“, also „Mama Afrika“, und zeigt, dass er sich auch weit weg von seiner Heimat mit dieser verbunden fühlt.
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