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The Horn bringen frischen Wind in den Britpop

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The Horn Bassist Nick True hat sich schon mit R.E.M. und The Smiths die Bühne geteilt und seine Wohnung an The-Clash-Gitarrist Mick Jones vermietet. Bereits in den 80ern war er mit der Band Friends of Gavin aktiv. Ein paar Geschichten aus der britischen Musikszene hat der Musiker also sicher parat. Mit The Horn schreibt er inzwischen neue. Gemeinsam mit Jonny Taylor, Danny Monk, Alex Moorse und Ed Cox gründete Nick True die britische Indie-Rock Band in einem Studio an der Londoner Baker Street.

Ihr erster veröffentlichter Song „Passion“ reicht weit in die Vergangenheit zurück: Nick True begann bereits um 1987, den Song zu schreiben. Ihre ersten Konzerte spielten sie 2022 im Vorprogramm von Starsailor, ein Jahr später erschien das Debüt „People Like Us“. Seither tourten sie mit Scouting For Girls, traten in großen Venues wie dem Roundhouse, dem Hammersmith Apollo und den Glasgow Barrowlands auf, und spielten ausverkaufte Headliner-Konzerte im Notting Hill Arts Club und dem 229.

Musikalisch knüpfen The Horn an Britpop und den tanzbaren Manchester-Sound an, zu ihren Einflüssen zählen aber auch Tame Impala und Father John Misty. Auf „People Like Us“ standen griffige Gitarren und direkte Indie-Rock-Songs im Mittelpunkt.

„Catalyst“: Mehr Raum für atmosphärische Arrangements

Jetzt veröffentlicht die fünfköpfige Band ihr zweites Album „Catalyst“. Darin wird ihr Sound opulenter: Gemeinsam mit Produzent Danton Supple geben sie Streichern und atmosphärischen Arrangements mehr Raum. Trotzdem bleibt dabei genug Platz für die eingängigen Melodien, die schon ihre ersten Songs geprägt haben. Entstanden ist das Album in den RAK Studios, mit einigen Aufnahmen aus den Abbey Road Studios.

The Horn: Gemeinsames Songwriting

Beim Songwriting teilen The Horn die Aufgaben meist untereinander auf: Bassist Nick True bringt die Texte mit, Sänger und Gitarrist Jonny Taylor entwickelt gemeinsam mit ihm die Melodien. Multiinstrumentalist und Gitarrist Danny Monk kümmert sich anschließend um die klangliche Ausgestaltung. Mit Ed Cox an den Keyboards und Alex Moorse am Schlagzeug werden daraus die fertigen Bandsongs. Festgeschrieben ist diese Arbeitsteilung allerdings nicht – je nach Song verschieben sich die Rollen im kreativen Prozess.

The Horn bringen reichlich Vorgeschichte mit, haben als Band aber noch einiges vor. Mit „Catalyst“ erweitern sie ihren Gitarrensound und zeigen, wie viel sich aus ihren gemeinsamen Ideen noch herausholen lässt. Wer Britpop mit großen Melodien und einem Hang zu üppigen Arrangements mag, sollte die fünf Londoner auf dem Zettel haben.

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