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The Last Dinner Party veröffentlichen „My Lady of Mercy“

Posted in: News

Die Ästhetik von The Last Dinner Party ist vom Barock des 18. Jahrhunderts geprägt, mythologische und religiöse Symbole zieren sowohl ihre Texte, als auch ihre Artworks. So auch in ihrer neuen Single „My Lady of Mercy“, in der der Text sich wie folgt ließt: „I, I want to take your picture / Picture me in bed under your crucifix / Under your long black hair / I’ll see you on Sunday / I wanna make them sing“. Musikalisch spielen die Indie-Band in ihrem dritten Song mit zwei Extremen: Sie springen von einer poppigen upbeat Bassline und Sängerin Abigails freudiger Engelsstimme zu schrammenden Gitarren und fordernden Drums. Nur um sich dann wieder versöhnlich zu zeigen und das Spiel von Anfang zu beginnen – irgendwo zwischen ABBA, Kate Bush und David Bowie.

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Auf Instagram erklären sie, dass der Song von einem Mädchen handele, die zum ersten Mal ein Bild von der französischen Heldin Jeanne d’Arc sieht und sich in ihre Stärke und Schönheit verliebt. „My Lady of Mercy“ ist erst der dritte offiziell erschienene Song der Band. Wer jedoch mehr von ihnen hören möchte, kann sich über Videos ihrer Live-Auftritte freuen. The Last Dinner Party erspielten sich nämlich in den Clubs und Bars Londons einen Namen, bevor sie im letzten Frühjahr dann einen Plattenvertrag bei Island Records geschlossen haben.

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Wer sind The Last Dinner Party

Die Sängerin Abigail Morris, Gitarristin Lizzie Mayland und Bassistin Georgia Davies lernten sich zu Beginn ihres Studiums kennen. Ihre Freundschaft gründete darin, gemeinsam in Londoner Clubs auf Konzerte zu gehen und sich über Musik auszutauschen. Als sie irgendwann entschieden, eine eigene Band zu gründen, fragte Abigail einen Kumpel, wer die beste Gitarristin war, die er kannte. Seine Antwort war Emily Roberts, die zu der Zeit Jazz-Gitarre in London studierte. Sie wiederum kannte Aurora Nischevi, die Komposition studierte und jetzt die Keys bei The Last Dinner Party spielt.

Diese Band macht sich wenig aus Trends, zieht ihre Inspiration eher aus dem, was schon lange vergangen ist: Mode vom Barock, die Schreibart der Texte von Autor:innen wie Virginia Woolf oder Vladimir Nabokov, der Sound eine Mischung aus Art Rock der 60er und 70er Jahre und großen Pop-Momenten wie bei ABBA. Prognosen zu stellen ist immer schwierig, aber hier kann man sich eigentlich schon ziemlich sicher sein, dass sich The Last Dinner Party länger halten wird, als der TikTok-Trend. Nun erwarten wir aber erstmal ihr Debütalbum, das James Ford produzierte, der bereits mit Acts wie Arctic Monkeys, Florence + The Machine oder Depeche Mode zusammen arbeitete. Der Titel und das Releasedatum des Albums sind noch nicht bekannt, es wird für 2024 erwartet.

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