TheDodo hat Großes vor
TheDoDo solltet ihr in diesem Jahr am besten sehr genau im Auge behalten, denn da kommt etwas Großes – zumindest, wenn man den Worten, die der Wahlberliner vor wenigen Tagen via Instagram teilte, Glauben schenken kann: „Dieses Jahr sitzt der Fokus so fest wie noch nie und es warten viele starke Songs auf euch. Es gibt sehr viel zu erzählen …“, heißt es in einem seiner letzten Posts. Dabei machte es noch vor knapp einem halben Jahr den Anschein, als hätte Dominic Seifert aka TheDoDo die Flinte ins Korn geworfen und sich vom Musikbusiness verabschiedet. Noch im Frühjahr 2020 trendete der in Neu-Ulm geborene Goa-Rapper mit seinem Erfolgshit „Endorphine“ in den sozialen Netzwerken – zu Recht, denn obwohl man dem Track durch seine betrübte Klavier-Melodie eine melancholische und emotionale Schwere anhörte, rap-sang sich TheDoDo mit seiner warmen und vollen Stimme in die Herzen seiner ZuhörerInnen, sodass man fast vergaß, was für einen wunderschönen roten Teppich aus Komplimenten und Wertschätzungen der Sänger da vor uns ausbreitete. Doch mit dem immer größer werdenden Hype wurde es um den Newcomer immer ruhiger.
Erst nach etwa neun Monaten beendete Seifert sowohl sein musikalisches Schweigen als auch die langanhaltende Social Media-Pause: Mit „Niemand hat mehr Bock“ bewies er, dass nicht nur persönliche Themen einen Platz in seiner Musik finden, sondern auch Gesellschafts- und Systemkritik ein Teil des Musikers sind. In seiner aktuellen Single „Groupie“ besinnt sich TheDoDo jedoch wieder zurück auf seine Anfänge und nähert sich einem „Endorphine 2.0“ an. Auch wenn „Groupie“ musikalisch eher dort weiter macht, wo „Niemand hat mehr Bock“ aufhörte und damit unglaublich clubtauglich ist, überzeugt die Nummer mit ihrem betörenden Mix aus Zärtlichkeit und ordentlich Wumps.
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