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Theodore bricht in “Man and His Tools” aus dem Alltag aus

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Die Musik des griechischen Musikers und Komponisten Theodore ist nichts für schwache Nerven. Bereits in seinen vergangenen drei Alben scheut das Multitalent nicht vor experimentellen Sounds und musikalischen Neuerfindungen zurück. Nun tritt Longplayer Nummer vier „The Voyage“ die würdige Nachfolge an. Denn mit seiner neuen Single „Man and His Tool“ startet die Geschichte hinter dem Konzeptalbum, das von den Weiten des Weltraums erzählen wird und am 11. März 2022 erscheint.

Theodore – Man and His Tools

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Und bereits der erste Song hat es in sich. Vom ersten Moment an wird eine phänomenale Spannung aufgebaut und intensive Dringlichkeit spürbar. Irgendwo zwischen Post-Rock und düsterem Synth-Wave der 80er-Jahre kombiniert der Athener auf einmalige Art und Weise elektronische mit klassischen Elementen. 

Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit den unergründlichen Tiefen des eigenen Ichs und dem Gefangensein in einem Alltag, der das eigene Wesen einengt. Das Video zum Song stellt diesen Zustand so treffend dar, dass den Zuschauer:innen der Atem wegbleibt. Gezeigt wird der Ausbruch eines Mannes aus Routinen, die ihn innerlich zerstören. Anfangs noch am Schreibtisch und später in einer Bar merkt man dem Protagonisten bereits an, dass er nicht in sein Umfeld passt. Seine Faszination für die Sonne zieht sich wie ein roter Faden durch den Clip und so ist es auch die Anziehung zu eben diesem Himmelskörper, die den Mann schlussendlich aus den Fängen seines ermüdenden Lebens ausbrechen lässt.

Mit Lines wie „I wanna run away with you / I wanna sail away with you / (…) Drifting away feels alright” kommt die tiefe Sehnsucht nach Veränderung und der Drang nach Ausbruch zum Vorschein.  Und auch wenn „Man and His Tools“ die erste Singleauskopplung des bevorstehenden Albums ist, spürt man als Hörer:in bereits, dass dies zunächst nur der Beginn einer Reise ist, die in die Weiten des Weltraums und Tiefen des eigenen Seins führt.

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