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Titelstory: Mine & Fatoni im großen Videointerview zu „Alle Liebe Nachträglich“

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Songs über die vermeintliche Unvereinbarkeit zweier Menschen, Liebe, Streit und dennoch ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass am Ende alles gut wird – Mine und Fatoni haben gemeinsam „Alle Liebe Nachträglich“ und damit nach eigener Aussage das „definitive Beziehungsalbum für die Generation Y und alle anderen“ aufgenommen. In Liedern wie „Romcom“, „Aua“ oder „Traummann“ präsentieren sie moderne, tiefgründige und hochgradig mitreißende Popmusik und bedienen sich dabei an Elementen aus NDW, Pop Noir und HipHop. Der vermeintliche Widerspruch beider Künstler – die eine Pop-Sängerin, der andere Rapper – löste sich bereits vor drei Jahren auf: Im Song „Ziehst du mit“ stellte das Duo unter Beweis, dass Mines imposante Produktionen und Fatonis lyrische Raffinessen hervorragend ineinandergreifen. Bei einem Zusammentreffen in Mainz wurde vor einiger Zeit dann der Entschluss gefasst, dass man ein ganzes Album über die Liebe aufnehmen möchte.

In unserem großen Titelstory-Interview erzählt Mine: „Ich finde es total interessant, wenn jemand einen direkten Song über die Liebe schreiben kann und das dann trotzdem nicht ekelig ist. Wenn man das dann noch mit einem Rapper verbinden kann – ich bin ja auch riesiger Rapfan – wird es total super. Ich wollte ausprobieren, ob ich diese Brücke zwischen ekelhaft und direkt auch hinbekomme.“ Dass Fatoni für solch ein Projekt überhaupt zur Verfügung stand ist dabei keine Selbstverständlichkeit, denn erst bei „Ziehst du mit“ hatte er das erste Mal in einem öffentlichen Rahmen über das Thema Liebe gesungen bzw. gerappt. Die positiven Erfahrungen („Ich finde textlich das ist eine der besten Stophen die ich geschrieben habe“) dieser Zusammenarbeit waren auch ein Beweggrund für die erneute und ausgiebige Zusammenarbeit mit Mine.

Im Gespräch mit Jan Wehn geben Mine und Fatoni auch Einblicke in ihr Kennenlernen, die teils schwierige Zusammenarbeit bei der Albumproduktion sowie das Austesten von persönlichen Grenzen. Außerdem klären sie die Frage, warum „Alle Liebe Nachträglich“ eigentlich gar kein Liebesalbum ist, sondern vielmehr ein Album, das in erster Linie die Probleme einer Beziehung beschreibt.

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