DIFFUS

„Tränen“: Monk veröffentlicht bewegende Hommage an Dead Dawg

Posted in: News
Tagged: Monk

 Anfang Februar diesen Jahres verstarb der Rapper und Schauspieler Pablo Grant aka Dead Dawg überraschend. Für Familie, Freund:innen und seine Rapcrew BHZ kam sein Tod als Schock. Den Schmerz verarbeitet BHZ-Mitglied Monk schon in den vergangenen Monaten durch Songs wie „Juana“ oder seinen nostalgischen Rückblick „bhz“.

Seine neusten Singles machten aber einen ganz anderen Eindruck. Zwischen Hedonismus und Boom-Bap-Beats schien mit „Coupe“ und „Bandit“ eine emotional abgekühlte und musikalisch aufgeheizte Ära zu beginnen. Jetzt veröffentlicht Monk mit „Tränen“ jedoch seinen bisher emotionalsten Song über den Tod seines besten Freundes. Unterlegt von einem ruhigen Beat sticht seine Stimme hervor, wenn er rappt: „Fuck, ich glaubte nie an Gott, doch hab‘ gebetet für dich, Bruder“. Er erzählt von der gemeinsamen Zeit mit Pablo und den Gefühlen, die ihn nach seinem Tod begleiteten. Dabei geht er zeitlich bis zu ihren gemeinsamen Anfängen zurück: „Großer Engel, kleiner Prinz / Doch für mich bist du mein Brother und das warst du auch als Kind, ja“. 

Auch das Coverbild zum Song erinnert an die frühsten BHZ-Zeiten. Denn das selbe gemeinsame Foto zierte schon das Cover des Songs „Gib mir den Jibbit“, Dead Dawg und Monk schon vor über acht Jahren auf Soundcloud veröffentlichten. Auch eine Zeile im Song ist deutlich dieser Zeit gewidmet: „Damals kleine Kids, wir rauchten Joints im Kinderzimmer / Wir stehen alle in dei’m Rücken, das für immer, immer“. Auch wenn Schmerz und Trauer in „Tränen“ omnipräsent sind, scheint der Song nicht hoffnungslos. Vielmehr zeigt, er dass Pablo Grant und sein Dasein unvergessen bleiben und über seinen Tod hinaus seinen Angehörigen Trost und Hoffnung spenden. 

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.