Trille präsentiert das Ergebnis gelungener Genre-Experimente auf seiner neuen „Phase“ EP
Wenn man sich den bisherigen Diskografie-Katalog von Trille anhört, wird schnell klar, dass er mit so einigen Musikwassern gewaschen ist. Schon beim Song „Play Soft“, dessen Video diesen Februar bei uns Premiere feierte, erkannte man schnell: Dieser Künstler hat es sich zur Aufgabe gemacht, Genregrenzen zu sprengen. Diese Aufgabe hat er spätestens mit seiner neuen EP „Phase“ mit Bravour geschafft. Schon im gleichnamigen Intro, welches gleichzeitig die erste Veröffentlichung aus dem Projekt darstellte, kanalisiert Trille seinen inneren „715 – CR∑∑KS“-Bon Iver und singt mit effektbesetzter Stimme über ein romantisch lyrisches Du, welches er kurzerhand um die Ewigkeit bittet. Der Folgesong „Multiple Universen“ zeigt, dass es für Trille kein Problem darstellt, leichtfüßige und tanzbare Musik zu machen. Dementsprechend fröhlich und klingt auch „Santa Monica“. Doch auch wenn sich das abwechslungsreiche Soundbild der EP hauptsächlich zwischen zeitgenössischem Poprap und Gute-Laune Indie Vibes bewegt, hat das sechs Tracks starke Projekt durchaus schattigere Momente. Vor allem das sehnsuchtsvolle „Rotwein“ und das nachdenkliche „Jede Nacht“, welches in Zusammenarbeit mit Featuregast Anoki entstand, runden die EP sowohl thematisch als auch auf Soundebene ab, sodass man sich für Trille wünscht, noch viel mehr Musik veröffentlichen zu können, die auf Anklang trifft. Wir sind jedenfalls von seinem Können und seinen Genre-Experimenten überzeugt und freuen uns, seinen Werdegang weiter zu verfolgen.
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