Take Yourself Home: Troye Sivan begibt sich auf emotionale Heimkehr
Zwei Jahre ist das aktuelle Album und damit auch das letzte musikalische Lebenszeichen des Australiers mittlerweile her, sieht man von den Kollabortationen mit Alli X oder Charli XCX ab. „Take Yourself Home“ heißt also die erste Single seit „Bloom“, einem Album, das Sivan nicht nur in seiner Person und sexuellen Identität, sondern auch als Garant für zarte, dennoch tanzbare Pop-Ohrwürmer gefestigt hat. „This was really scary for me – being this honest with myself about my happiness and my life and the way all the pieces fit toghether or don’t“ – sagt Troye über das Zustandekommen der Single. In den vergangenen Monaten habe Sivan viel über seinen sprichwörtlichen Platz in der Welt nachgedacht, auch aktuelle Umstände hätten den Künstler dazu veranlasst seine Situation neu auszuloten, um festzustellen, dass es erstmal zurück zu seiner Familie, zurück nach Australien gehen soll – „Take Yourself Home“ im wahrsten Sinn also. Dabei gelingt es Sivan wie in der Vergangenheit schon regelmäßig – melancholische, tagebuchartige Inhalte passgenau mit tanzbaren, Soft-Pop-Beats zu verweben – Crying at the Discotheque. Für das zugehörige Lyric-Video übrigens hat Sivan mit GrafikerInnen zusammengearbeitet, die, betroffen von der Quarantäne und ausbleibenden Auftägen, finanzielle Engpässe fürchten müssen. In seinen Instagram-Storys hat der Australier immer wieder dazu aufgerufen, Arbeitsproben und Anfragen zu schicken – „I really wanna work with you“.
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