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Universal Music will seine Musik von TikTok entfernen

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Ab Februar dürfte sich die Nutzer:innen-Erfahrung auf TikTok für die meisten von uns erheblich ändern. Warum? Die Universal Music Group will die Songs all ihrer Artists von der Social Media Plattform nehmen. Und das bedeutet bei dem größten der drei weltweiten wichtigsten Major-Labels das Wegbleiben einer ganzen Menge Musik.

TikTok und Universal Music konnten sich nicht auf die Konditionen einer Vertragsverlängerung einigen, weshalb sie die Zusammenarbeit mit Auslaufen des jetzigen Vertrags Ende Januar beenden. Das bedeutet, dass Universal ab dem ersten Februar die Musik von Taylor Swift, Olivia Rodrigo, The Weeknd, Abba und vielen weiteren Artists von der App entfernt. Ein Nachteil für viele Musiker:innen, denen TikTok bis jetzt als kostenloser Weg für Promo diente.

Universal Music veröffentlicht Statement

In einem offenen Brief an alle Künstler:innen sowie Songwriter:innen erklärt das Major Label, seine Hauptaufgabe sei es, den eigenen Artists zu helfen, „ihr größtes kreatives und kommerzielles Potenzial zu erreichen“. Um dieses Ziel zu erreichen, würden weltweit Partnerschaften abgeschlossen, in deren Rahmen die Universal-Musiker:innen fair entlohnt und mit Respekt behandelt würden.

Lange sei TikTok einer dieser Partner gewesen. Doch der festgelegte Vertrag zwischen den beiden Konzernriesen läuft nur noch bis Ende Januar. Eine Verlängerung sei nun laut Universal Music an den folgenden drei Punkten gescheitert: angemessene Entschädigung für Künstler:innen und Songwriter:innen, Schutz menschlicher Künstler:innen vor den schädlichen Auswirkungen der KI und Online-Sicherheit für die Nutzer:innnen von TikTok.

Besonders in Sachen angemessene Bezahlung hinkt TikTok im Vergleich zu anderen Partner:innen wohl hinterher. Trotz seiner Größe und Machtposition mache die Plattform nur 1% der Gesamteinnahmen von Universal Music aus. Dabei sind Song-Snippets für TikTok als musikbasierte Plattform ein essentieller Bestandteil.

Unverständnis auf Seiten TikToks

TikTok schlägt in seinem Statement einen harten Ton an: „Es ist traurig und enttäuschend, dass die Universal Music Group ihre eigene Gier über die Interessen ihrer Künstler:innen und Songwriter:innen gestellt hat. Trotz des falschen Narrativs und der Rhetorik von Universal ist es eine Tatsache, dass sie sich dazu entschlossen haben, auf die mächtige Unterstützung einer Plattform (…) zu verzichten, die als kostenloses Werbe- und Entdeckungsinstrument für ihre Talente dient.“

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