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Unvollkommen schön: orbit updated seinen „Demos“ Ordner

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Tagged: Orbit

Etwa letztes Jahr um dieselbe Zeit entscheidet sich Marcel Heym – alias Orbit – aus seiner Komfortzone herauszutreten: „Ich habe beschlossen, einen Demo-Ordner mit all der unfertigen Musik hochzuladen, die ich derzeit mag. Das ist aufregend, weil ich wahnsinnig perfektionistisch bin.“ Gesagt, getan!

Orbit brennt Demos stilecht auf CD

In Zeiten von Hochglanz-Produktionen und ausgeklügelten Marketingkampagnen erscheinen Orbits Demo-Updates fortan an als Gegenprogramm. Skizzen, flüchtige Ideen, unvollkommen schön. Dass der Ordner nicht mehr oder minder gestreamt werden würde, zeigen treibende Demos wie „so far away“ oder auch „Vancouver Hotel“. Zusammen mit den anderen Demos wurden sie sogar Ende 2024 stilecht auf CD gebrannt.

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Vergangenen Freitag bekam der Ordner bereits das fünfte Update mit gleich vier neuen Skizzen. Während sich das verträumte „I Think I Like You_Demo“ und das gitarrige „Evanscence“ rein instrumental austoben, schmücken die zwei anderen Tracks sogar Vocals. Beim „Softwood forest_sketch_3“ mischt sich Orbits hallige Stimme in verzerrte Synths. „makelovecauseyouregonnadie“ kommt neben wichtiger Message sogar mit venezianischem Feature von Sillage daher. Der choppige Beat holt dabei Orbits Traumwelt in die Hyperpop-Gondel von Sillage.

Orbit on the run

Das Demoprojekt reiht sich ein in ein weiteres schönes Kapitel der unkonventionellen Orbit-Erfolgsgeschichte. Diese brauchte die Wiederkehr des Berliner Großstadtdschungels, um zurück in der Heimat Achim – eine Kleinstadt bei Bremen – Früchte in die weite Welt zu tragen. Vielleicht waren auch die Gigs in Übersee, Konzerttourneen und Festivalsommer der Grund, dass es in den vergangenen Jahren wenig Zeit zum Ausproduzieren gab? Vielleicht schafft es ja die ein oder andere Demo sogar ins nächste Liveset.

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