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Van Holzen „Tauchen“ ab in neue Sound-Welten

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Tagged: Van Holzen

Auch wenn die Jungs von Van Holzen immer noch blutjung wirken, hat die Band aus Ulm inzwischen auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Bereits im zarten Alter von neun Jahren beschlossen Florian Kiesling und Jonas Schramm von nun an gemeinsam Musik zu machen. 2012 schloss sich daraufhin Drummer Daniel Kotitischke an und komplettierte die Gruppe. Bis sie ihren Namen Van Holzen fanden, sollte es jedoch noch drei weitere Jahre dauern.

Heute sind die drei längst nicht mehr aus dem deutschsprachigen Indie- und Alternative-Rock-Kosmos wegzudenken. Mit ihren insgesamt drei Alben „Anomalie“ (2017), „Regen“ (2019) und „Aus der Ferne“ (2021) sowie unzähligen Live-Auftritten haben sie sich für Liebhaber:innen von schweißtreibenden Konzertbesuchen, verzerrten E-Gitarren und brachialen Emotionen unverzichtbar gemacht. Das spannende dabei – und mit dieser Meinung sind wir nicht allein: Van Holzen sind gemeinsam mit ihren Fans heran- und über sich und ihren Sound hinausgewachsen. Die Grenzen des Alternativen Rock loten die drei nur allzu gerne gekonnt aus, wie auch ihre aktuelle Single zeigt.

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„Es ist insane wie eurer Musikstil und mein Musikgeschmack sich parallel in die gleiche Richtung weiterentwickeln und ihr mit jedem neuen Song ein weiteres Brett abliefert“ oder „Hä ich check halt nicht wie ihr immer wieder euren Stil ändert ihr seid so krass wandelbar und es klingt immer geil. Richtiger banger Song vor allem das Ende ist so geil!!! Da sieht man wieder den typischen van holzen style. Richtig guuuuut!“ sind zwei bezeichnende Kommentare, die wir unter dem Video der neuen Van Holzen Single „Tauchen“ auf Instagram und YouTube finden konnten. Sie fassen den Gedanken perfekt in Worte, den auch wir beim ersten Abspielen des Songs hatten: „Ach, das sind Van Holzen? Irgendwie anders. Aber irgendwie sehr sehr geil!“

Ist das noch Van Holzen?

„Tauch‘ an allen Grenzen vorbei / Schwimm‘ so weit die Strömung mich treibt“, hallt es zu Beginn des Songs durch den von Synthies gefüllten Raum. Zwar tarnt sich „Tauchen“ hier noch als säuselnde Indie-Nummer, doch der Schein trügt. Spätestens nach dem zweiten Refrain sind auch die ersten New Wave-Vibes, die uns die Nummer zeitweise gibt, verflogen und der wütende Van Holzen-Sound scheppert uns passender Weise zum schmerzerfüllten Inhalt des Songs um die Ohren. Denn was hilft besser gegen das Vermissen als knallharte Rock-Gitarren?

Ob und inwiefern „Tauchen“ der Anfang eines neuen Bandsounds oder vielleicht sogar der, eines neuen Albums sein könnte, ist noch nicht klar. Es würde in dieser Redaktion auf jeden Fall auf dankbare Abnehmer:innen stoßen.

Van Holzen live – präsentiert von DIFFUS

29.04.23  Braunschweig, Eule 
30.04.23  Erfurt, Engelsburg
02.05.23  Münster, Skaters Palace Café
03.05.23  Dortmund, JunkYard
04.05.23  Koblenz, Circus Maximus
05.05.23  Mannheim, Forum Mannheim
07.05.23  FFM, Ponyhof
09.05.23  Tübingen, Sudhaus
10.05.23  Konstanz, KULA
11.05.23  Freiburg,  Räng
12.05.23  Augsburg, Soho Stage
13.05.23  Potsdam, Waschhaus
16.05.23  Rostock, Peter Weiss Haus
17.05.23  Kiel, Roter Salon
18.05.23  Oldenburg, umBAUbar
19.05.23  Würzburg, b-hof

Tickets gibt es hier.

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