Vega ist auf „Dope & 40s“
Wenn jemand guten Gewissens von sich behaupten kann, dass er die Frankfurter Schule nach Moses Pelham und Azad absolviert und verinnerlicht hat, dann Vega. Seit über 15 Jahren ist er nun schon aktiv und in dieser langen Zeit vom Schüler zum tadellosen Straßengelehrten und Vorbild herangewachsen. Mit seinem jüngsten Album „Locke“ beantwortete das Freunde von Niemand Oberhaupt erst im März die Frage, wie man sich in einer rapide entwickelnden Deutschrap-Szene als Veteran fortbewegt und musiziert, ohne die verinnerlichten (Straßen)-Werte zu vernachlässigen. Doch der Gründer des sprichwörtlichen „Vegan Soulfood Clubs“, ein Pop-Up Restaurant-Projekt von Vega, ist scheinbar auch was sein künstlerisches Schaffen angeht, ein Nimmersatt und Connaisseur, wie seine neue Single „Dope & 40s“ unschwer erkennbar macht. Der Beat des Songs orientiert sich zwar lose an der UK-Grime Welle, von der Deutschland dieses Jahr erfasst wurde, doch durch den souveränen, routinierten Flow, seine stets eindrucksvolle Präsenz und nicht zuletzt durch die markante Stimme, “die klingt als wäre sie distorted“, drückt Vega den unverkennbaren Freunde Von Niemand Stempel auf jedes einzelne Wort des Songs. Funfact: „40s“ ist US-Slang für jene alkoholische Getränkeflaschen, die 40 Unzen, also etwas über einen Liter fasst.
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