Verifiziert tauscht ihren alten Golf 4 gegen einen „Suzuki Swift“
Die Wienerin Verifiziert hat sich mittlerweile ihren Platz in der Cloudpop-Welt mehr als gesichert – und das noch ohne ein Album veröffentlicht zu haben, dafür aber mit eingängigen Melodien und gekonnt beobachtenden Texten. Auch „Suzuki Swift“ folgt diesem Erfolgsrezept. Es ist eine Hymne aufs Leben des Augenblicks, auf das Einfangen einprägsamer, aber schnell vergänglicher Momente. Eine wilde Autofahrt zu zweit durch die Nacht, ohne Ziel. Dieses Szenario regt Veri dazu an, sich in ihren Gedanken zu verlieren und ihre Situation zu reflektieren. Ist sie verliebt? Und was bleibt? „Abfahrt verpasst, der Tank bald leer / sitzt da, doch bist weit, weit weg von mir“, stellt sie mit kurzer Sorge fest. Doch jegliche Ängste werden im Rausch der Geschwindigkeit weggeweht.
Der Beat von Florida Juicy und Marcel Heym strahlt ebenfalls diese euphorische Leichtigkeit aus, die Veri im Text beschreibt. Besonders sticht der verspielte Bass heraus, der zeitweise auch für manche Passagen einfach aussetzt, um das schwebende Gefühl dieses Moments zu verdeutlichen, bis er dann wieder mit extra viel Wucht einsetzt. Die sanften Akustik-Gitarren und die verschwommenen Synthesizer halten darüber die wolkige Atmosphäre zusammen. Abgerundet wird der Track dann durch ein instrumentales Outro, bei dem produktionstechnisch nochmal alle Register gezogen werden.
Mehr als ein Urlaubs-Vlog
Im Musikvideo, das von Veri selbst produziert und geschnitten wurde, sehen wir sie nicht im Suzuki Swift, sondern in einem Flugzeug, auf dem Weg nach Japan. Dort erkundet sie die Straßen Tokyos und zeigt uns die spannendsten Ecken. Auch wenn es aussieht wie ein simpler Urlaubs-Vlog, transportiert es ein ähnliches Gefühl wie der Song: Die Freude über das Teilen von aufregenden Eindrücken. Mehr ehrliche Selbstreflexionen und spannende Alltagsbeobachtungen erwarten uns auf „adhs“, dem Debütalbum von Verifiziert, das am 3. März kommt.
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