Videopremiere: Blaske rebellieren mit „Geister“ gegen Faschismus
Die Berliner Band Blaske sorgt für frischen, rebellischen Wind an der Deutschpunk Front. Mit „Geister“ veröffentlichen Ole, Stefan, Danjo und Yuri ihren erst dritten Song und gehen mit großen Schritten ihrem Debütalbum „Vom Schwinden der Dinge“ entgegen, welches am 8. Oktober dieses Jahres erscheinen soll.
„Geister“ kommt mit einem mehr als aussagekräftigen Musikvideo daher. Mit animierten Skizzen wird in Kreideoptik, wie auf Tafeln, eine Geschichte von Rebellion und Umsturz erzählt. Von der Band heißt es dazu: „In einer Welt, in der es zur Norm geworden ist, menschenverachtende Parolen aus der vermeintlichen Mitte der Gesellschaft zu vernehmen, ist für BLASKE die Zeit des Schweigens nunmehr vorbei. So rufen sie in ihrer neuen Single Geister zum Widerstand gegen Rechtextremismus und Fremdenfeindlichkeit auf.“
Seht hier das Musikvideo „Geister“ von Blaske:
Blaske scheuen nicht vor politischen Statements zurück, haben ein sehr wachsames Auge für den Ist-Zustand der Gesellschaft und machen auf Missstände aufmerksam. Dabei kommt ihr Song „Geister“ nicht wie einschlägige Parolen daher und lässt Hörer:innen trotz lauter, aggressiver Musik berührt und nachdenklich zurück. Revolution liegt in der Luft, wenn es heißt: “Wenn sie reden – widersprechen! Wenn sie schreiben – widersprechen! Wenn sie lügen – widerlegen! Wenn sie marschieren – widersetzen!“
Gemeinsam gegen Faschismus
Das Video zeigt sehr simpel aber umso eindringlicher wie eine:r alleine vielleicht nichts ausrichten kann, viele Menschen die sich zusammenschließen aber schon. Gemeinsam können sie dem Hamsterrad entfliehen, die Stadt zum Einsturz bringen und wirklich etwas tun, gegen den Faschismus auf dieser Welt.
„Geister“ ist der wohl politischsten Song des Albums, auf dem ansonsten neben der Spiegelung nach Außen auch viele persönliche Themen behandelt werden. Es geht um Verluste und Zweifel, sowohl an sich selbst als auch an anderem. Blaske schaffen es somit, mit „Vom Schwinden der Dinge“ perfekt abzubilden, was die Gesellschaft derzeit sowohl innerlich als auch äußerlich bewegt.
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