Videopremiere: fiio lässt in „Spot so um 4“ seine Jugend aufleben
fiio ist einer dieser Menschen, in dessen (musikalischer) Anwesenheit man sich einfach gut fühlt und entspannen kann. Die lockerleichte Atmosphäre, die das künstlerische Schaffen des Wieners umgibt, setzt sich beim Anhören in jeder Zelle des eigenen Körpers fest und verbreitet dieses besondere fiio-Gefühl von „Eigentlich ist die Welt doch gar nicht so schrecklich.“
Neben seiner Liebe zu Wien und dem Gefühl von Leichtigkeit, die in all seinen Songs mitschwingt, ist besonders Prosecco das Markenzeichen des selbsternannten „Southside Seccoboy“. Kein Wunder also, dass seine neuste EP „Secco auf Eis“ heißt und fünf kurzweilige, teilweise schon vorveröffentlichte Songs beinhaltet.
fiio – Spot so um 4
Ein bis dato unveröffentlichter Track der EP ist „Spot so um 4“. Der Song dreht sich um die intensive Liebe des Sängers zu einer Person, für der er alles tun würde – und nicht merkt, dass er von ihr ausgenutzt wird. Im Musikvideo zum Song ist fiio als Barkeeper bei der Arbeit zu sehen, zu der neben dem Zubereiten von Drinks offensichtlich auch das Tanzen an der Stange und im Käfig gehört.
Bei allem was er tut wird der Sänger hierbei von Kund:innen herumkommandiert, die alles von ihm verlangen und undankbar sind – und somit in gewisser Weise ein Pendant zu der im Song beschriebenen Jugendliebe bilden, in welcher der Wiener blind vor Verknalltheit viel gegeben, aber nicht wirklich etwas zurückbekommen hat.
Mit seinem „jazzy R&B“, den Hip-Hop Elementen und 80er-Jahre Synthies gestaltet fiio einen kunterbunten, aber überaus stimmigen Genremix und versprüht nicht zuletzt wegen seines leicht durchdringenden, österreichischen Akzentes großen Charme, der sich durch die gesamte EP zieht.
Hier gehts zur EP „Secco auf Eis“:
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