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Videopremiere: Latino-Folklore im Alpenpanorama bei Akira und Jaron Ivy

Posted in: Premieren
Tagged: AkiraJaron Ivy

Dass im Spannungsfeld zwischen lateinamerikanischer und westlicher Pop-Musik ein großes Potenzial schlummert, beweisen längst Musiker:innen wie Rosalía oder Bad Bunny. Und auch die beiden aufstrebenden Schweizer Musiker Akira und Jaron Ivy sind fasziniert von den Möglichkeiten, die sich ergeben wenn man Flamenco und Reggaeton mit Trap, RnB und alternativem Pop fusioniert. Genau das tun die beiden Newcomer eindrucksvoll mit ihrem gemeinsamen Album „Yaeger“ und der darin enthaltenen Single „Flores“, die heute bei uns Videopremiere feiert.

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Für viele Musik-Hörer:innen aus Europa und Nordamerika ist lateinamerikanische Musik gleichgesetzt mit Musik zum Feiern, spätestens seit Drake mit entsprechenden Ausflügen in diese Richtung Reggaeton zum Club-Sound der letzten Jahre gemacht hat. Dabei kann aus Latino-Rhythmen auch subtile, atmosphärische Musik entstehen und das beweisen in der Schweiz aktuell die Newcomer Akira und Jaron Ivy.

Zürichs Finest

Vor wenigen Tagen erschien ihr gemeinsames Album „Yaeger“, für Jaron Ivy das erste, für Akira ein weiteres in einer umfangreichen Diskographie. Seit 2017 veröffentlicht der Musiker aus Zürich eigene Musik, damals noch auf dem Label Live From Earth, auf dem schon Yung Hurn, Rin und LGoony den Weg für deutschen Cloudrap gelegt haben. Sein Partner in Crime für dieses Album ist Jaron Ivy. Seine Musik gibt es erst seit 2020 zu hören, er stammt ebenfalls aus Zürich, ist wie Akira Sänger, Produzent und Rapper, alles auf einmal.

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Die urbane Märchenwelt von „Yaeger“

Und das hört man „Yaeger“ an: Akira und Jaron Ivy haben eine akkurate künstlerische Vision, die sie zu keinem Zeitpunkt aus der Hand geben, egal ob es um den Klang oder um den Look des Albums geht. „Yaeger“ gleicht einer urbanen Märchenwelt, zwischen lateinamerikanischer Tradition und gegenwärtigen Sounds wie Trap und RnB, vorgetragen auf Englisch, Spanisch und sogar Französisch. Diese Welt wissen Akira und Jaron Ivy auch gekonnt in Bilder zu fassen, wie nun das neue Musikvideo zur beliebten Single „Flores“ beweist. 

Blumen auf dem Körper und im Herzen

„Flores“, Blumen, Blüten – für Akira sind sie so wichtig, dass der Musiker diesen Schriftzug sogar in roten Lettern auf der eigenen Haut trägt. Dieses Tattoo sehen wir zu Beginn des Videos, während Akira in stiller Zweisamkeit mit seiner Angebeteten daliegt. Die Musik dazu klingt mit ihren wehmütigen Gitarren nach melancholischem Dancehall, nicht dem der kitschigen Art, sondern wirklich gefühlvoll und atmosphärisch. An den richtigen Stellen knistert und rauscht die Produktion, spielt ganz bewusst mit Lo-Fi-Ästhetik, um dann wieder eindrucksvoll mit den Effekten auf den Stimmen der beiden Protagonisten zu glänzen.

Brennende Liebe im Alpenpanorama

Akira flüstert seinem Darling seine Verse auf Spanisch ein, Jaron Ivy übernimmt dann im zweiten Part auf Englisch. Er steht mit einer Frau in den Armen in einem See inmitten des Schweizer Alpenpanoramas – ein eindrückliches Bild, wie ein antiker Krieger und ein gefallener Engel. Die Regie für diese Analog-Aufnahmen haben Akira und Jaron Ivy, wie sollte es auch anders sein, selbst übernommen – nur ein weiteres Ventil für ihre unbändige kreative Energie.

Der urbane Alternative-Pop, den die beiden Musiker mit „Flores“ und „Yaeger“ zur Schau stellen, ist hierzulande wahrscheinlich einzigartig. Akira und Jaron Ivy sind mysteriös und melodisch wie PNL und verknüpfen dabei gekonnt Tradition und Folklore mit Moderne, wie es auch Rosalía perfektioniert hat. Das Ergebnis zieht beim Hören in seinen Bann und lässt gespannt auf das weitere Schaffen der beiden Talente aus Zürich schauen.

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