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Videopremiere: LLUCID wird seine schlechten „Habits“ nicht los

Posted in: Premieren
Tagged: LLUCID

Alte Gewohnheiten – mit denen haben wohl gerade viele Menschen zu kämpfen, bei denen langsam, aber sicher die Neujahrsvorsätze begraben werden und die Macht des Alltags wieder übernimmt. LLUCID kommt in seinem neuen Track „Habits“ zu einem ähnlichen Fazit, wenn auch mit ernsterem Hintergrund.

LLUCID ist ein Berliner Newcomer. Der Sänger und Produzent schwebt in seiner Musik irgendwo zwischen Rap und Pop. Zu melodisch, um wirklich Rap zu sein und zu Beat- und Flow-lastig um sich Pop zu nennen, erinnert der Künstler an internationale Größen wie Mac Miller und weist stimmlich betrachtet Ähnlichkeit zu Yungblud auf. Besonders durch seine Feature mit Madani hat der Berliner bereits einiges an Aufmerksamkeit erlangt. Nun folgt mit „Habits“ der erste Solotrack des Jahres.

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Und dieser kommt mit sehr bildgewaltigem Musikvideo. Denn während man beim ersten Hören noch denkt, der Track handle um eine Beziehung von der LLUCID nicht loskommt, bringt das Video seine Zuschauer:innen auf eine andere Fährte. Denn wie man den Sänger so sieht, gefangen wie eine Marionette in einem Netz aus roten Fäden, erscheint es auf einmal nicht nur eine Schwierigkeit mit dem Loskommen einer Liebe, sondern ein waschechtes Suchtproblem zu sein. Und auch die Lyrics passen in diese düsterere Interpretation von „Habits“: „Voices in my head kinda like a troubadour telling me to give it up but I can never get enough“

In einem musikalischen Gewand aus vorherrschenden Synthies, unaufgeregtem Bass und Glockenspiel ähnlichen Background-Klängen kommt er dann gegen Ende des Tracks auch selbst zu der Erkenntnis, dass er in Mustern festhängt, aus denen nicht so leicht rauszukommen ist – im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man dem Faden-Gefängnis im Musikvideo glauben mag.

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