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Videopremiere: NinaMarie und die strahlende Vergangenheit

Posted in: Premieren
Tagged: NinaMarie

Mit Erinnerungen der Vergangenheit kommt auch Reue hoch, Scham, der Wunsch, Dinge anders gemacht zu haben oder noch einmal zu erleben. Aber am Ende hat all das „Was wäre wenn?“ eben keinen Sinn, denn wie NinaMarie in ihrer neuen Videosingle „Es strahlt“ feststellen: „Die Jahre sind doch eh verloren“.

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Das Beste aus zwei Welten

Thomas Götz und Marten Ebsen hassen Silvester. Aus diesem gemeinsamen Hass ist um das Jahr 2004 in eben so einer Silvesternacht ein neuer gemeinsamer Nenner entstanden, dem die beiden seither gerne nachgehen: Mucke machen! Das tun Götz und Ebsen in ihren jeweiligen Bands schon zu Genüge, ersterer als Drummer bei den Beatsteaks, letzterer als Gitarrist und Songschreiber bei der Deutschpunk-Instanz Turbostaat.

Zwei erfolgreiche Gruppen, die viel Zeit beanspruchen. Aber wenn da doch mal Luft ist, finden sich die beiden als Duo unter dem Namen NinaMarie zusammen. Mit „Was für Land, welch ein Männer“ haben Götz und Ebsen im Juni ihr mittlerweile drittes Projekt veröffentlicht, eine liebevolle Fusion der beiden Mutter-Bands sowie der ganz eigenen speziellen NinaMarie-DNA. Gemeinsam geben sie ihrem Hang zur Weirdness und Sound-Experimenten nach, aber auch der Liebe für Pop und Melodien.  

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Die Vergangenheit ruhen lassen

Nun bringen NinaMarie ihr Mini-Album im wöchentlichen Release-Wahnsinn mit einem neuen Musikvideo zurück in unser Bewusstsein. „Es strahlt“ entlässt die Hörer:innen aus dem Projekt, allerdings nicht ohne einen lauten Knall und Krokodilstränen in den Augen. „Dein Gesicht auf allen Fotos, es strahlt und strahlt und strahlt / Eine Reise, viel zu teuer gekauft, doch sie hat sich ausgezahlt“, heißt es im Song, eine von vielen Erinnerungen, die aus der Vergangenheit immer mal wieder in unserem Gedächtnis aufflackern. Früher war mit Sicherheit nicht alles besser, aber ändern kann man es eben auch nicht mehr – warum also grämen, statt das was war so zu nehmen, wie es ist und in einer erfüllten Gegenwart leben? Dazu tun Götz und Ebsen das, was sie am besten können: Auf das Schlagzeug beziehungsweise die Gitarre eindreschen, was das Zeug hält, um bei einem eigenwilligen Punk-Sound mit Ohrwurm-Faktor herauszukommen.

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