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Videopremiere: Oliver Earnest spricht in „Cancel Therapy“ Mental Health Themen an

Posted in: Premieren
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Selbst bei bester mentaler Gesundheit gibt es Tage, an denen sich die schönste Laune von einem auf den anderen Moment mit an den Haaren herangezogenen Sorgen und grundloser Trauer abklatscht. Vom Himmel hoch jauchzend zu Tode betrübt – so in etwa lässt sich auch das Musikvideo des neuen Songs „Cancel Therapy“ von Oliver Earnest beschreiben, das sich genau diesem Thema widmet.

„Der Song geht für mich um das Phänomen, dass man wenn es einem gut geht das Gefühl bekommt, es könnte einem nie wieder schlecht gehen und umgekehrt genauso„, so Oliver Earnest, der mit bürgerlichem Namen Oliver Ernst Hauber heißt. Dieses Gefühl wird im dazugehörigen Musikvideo absolut auf den Punkt gebracht. Es wird der Alltag einer Frau in voller Stimmungsbandbreite gezeigt: von niedergeschlagen und wütend über traurig bis hin zu glücklich und unbesiegbar. Mal so schlecht, dass sie keine Hoffnung auf bessere Zeiten hat und dann wiederum so gut, dass keine Probleme mehr vorstellbar sind, zeigt das Video sehr klar, was es bedeutet, in einem psychischen Ungleichgewicht zu sein.

Oliver Earnest – Cancel Therapy

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Oliver Earnest ist keineswegs neu in der Musikbranche, man kennt ihn unter anderem als Sänger der Band „Kaufmann Frust“. Gerade feiert er aber sein Debüt als Solokünstler. Mit seinem im Oktober folgenden Debütalbum „The Water Goes The Other Way“ behandelt der Singer-Songwriter wichtige Themen wie mentale Gesundheit und zwischenmenschliche Beziehungen, die er mit seinen vollkommen ehrlichen, treffenden Worten beschreibt und den:die Hörer:in komplett abholt.

Doch die Musik ist trotz schwerem Thema keineswegs traurig, im Gegenteil. Oliver Earnest gelingt ein gedämpft-fröhlicher Sound, in dem er sich selbst nicht zu ernst nimmt und auch mal ironische Lyrics einwebt. „Was a long thought but you got rid of it / If people talk through your songs it must mean they´re shit / Or the thought that where you´ll land eventually / Will almost definetly will obscurity / They´re all gone now”

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