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Videopremiere: Saveus mixt in „Bloodmoney“ Klassik und Moderne

Posted in: Premieren

Saveus hat die Fähigkeit mit seiner Musik von der ersten Sekunde an unter die Haut zu gehen und strahlt auf natürliche Weise aus, was vielen Künstler:innen Schwierigkeiten bereitet: Wahrhaftigkeit und Authenzität.

Gewinner des dänischen X-Faktor

Unter seinem bürgerlichen Namen Martin Hoberg Hedegaard hat der Künstler bereits im Jahr 2008 mit 15 Jahren bei der ersten Staffel der dänischen X-Faktor Variante gewonnen und damals bereits große Erfolge erfahren.

Ob der Trubel um seine Person oder die noch nicht genug gereifte musikalische Entwicklung ihn zum Abtauchen bewegt haben ist unklar, aber fest steht: Hedegaard ist kurz nach seinem Gewinn von der Bildfläche verschwunden – und erst viele Jahre später unter seinem jetzigen Namen Saveus wieder aufgetaucht.

Und das Warten hat sich mehr als gelohnt: Der Künstler überzeugt mit einem sehr professionellen, unfassbar facettenreichen Sound, der in schwindelerregende Höhen steigt, nur um sich Sekunden später wieder in düsteren Tiefen zu fangen und erinnert so an muskalische Größen wie Twenty One Pilots und Rag´n´Bone Man. Dies beweist der Sänger auch in seiner neusten Single „Bloodmoney“, einem Song über das erschlagende Gefühl, sich in einer alles andere als positiv anmutenden Welt zu befinden.

Saveus – Bloodmoney

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Zwischen Leidenschaft und Dramatik

„Bloodmoney“ kommt mit einem sehr eindrucksvollen Musikvideo. Der Sänger performt zunächst im scheinbar dunklen Raum mit sehr reduzierter Kulisse. Der Spot liegt allein auf ihm und all der Leidenschaft und dem Schmerz, den der Sänger unmissverständlich in seinen Song legt, was eine sehr emotionale, drängende Atmosphäre erzeugt.

Dann zum Refrain nimmt „Bloodmoney“ mehr Fahrt auf – Saveus wechselt ins Falsett und enthüllt gleichzeitig den Käfig, in dem er steht. Umzingelt von einem sektenähnlichen Chor in tiefblauen Roben, der den Sänger beinahe fordernd ansingt, wird das Ganze um einiges intensiver. Ist zwar ein wenig unheimlich, hat aber etwas überaus Dramatisches. Mit diesem Mix aus Klassik und Moderne erhält man als Zuschauer:in das Gefühl, als wäre man in der abstrakten Neuinterpretationen einer antiken, düsteren Oper oder Theatervorstellung.

Der Song ist nach „Church Full of Bad Men“ bereits die zweite Single des bevorstehenden neuen Studioalbums von Saveus, welches der Künstler ganz in DIY-Manier vollkommen alleine, nur mit Klavier, Papier und Stift kreiert hat und nach diesem Senkrechtstart viel Vorfreude auf die nächsten Veröffentlichungen macht.

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